CYNX – Der Netzmensch

Alex Jahnke

Alex Jahnke aka. Cynx

Die Zeit billig kopierter Fanzines ist vorüber, der klassische Briefclub stirbt aus, altehrwürdige Cons und ihr Publikum haben das Greisenalter erreicht, das Fandom alter Prägung ist am Ende, Nachwuchs nicht in Sicht. Doch ist das Fandom wirklich tot? Phantastische Themen boomen seit Jahren, die Verlagsprogramme sind prall gefüllt, das Genre feiert Triumphe auf der Leinwand – da kann das Fandom nicht weit sein. Der Fandom Observer hat sich auf die Suche begeben

Dezember 2010: das Internet beherrscht die Nachrichten. Die deutsche Regierung arbeitet beharrlich daran, den freien Fluß der Inhalte mit Regelwerken zu knebeln. Und das Ansehen der Weltmacht USA wankt unter dem Eindruck der von Wikileaks veröffentlichten Dokumente. Ein spannendes Thema jagt das nächste, hungrigen Bären gleich steht das Publikum im reißenden Strom der Informationen und schaufelt wandernde Lachse heraus.
Dabei müssen die Leser in den Industrienationen wenig Sorge haben, daß ihnen ein Nachrichtenwinter droht – diese Not bedrückt die Internetnutzer in vielen asiatischen Ländern viel mehr. Nein, sie plagt die Frage, ob sie wirklich das Wichtige herausangeln aus der Überfülle, und wenn die Diät gar zu eintönig wird, erfinden sie immer neue Werkzeuge und Spielplätze, um den größtmöglichen Gewinn aus dem Online-Dasein zu ziehen.

Unser Mann wird mit einem undankbaren Auftrag losgeschickt. Eine Ausgabe des Fandom Observer soll er zusammenstellen und das, obwohl er das Objekt der Observation schon vor Jahren aus den Augen verloren hat, in tagelanger Arbeit eine Handvoll Seiten füllen, die am Ende sogar noch gedruckt, geheftet und per Post verschickt werden – für die Nostalgiker unter den Lesern. Dabei ist das sein Job: 2.736 Magazinseiten stellt er mit seinem Team pro Jahr her, elf an jedem Arbeitstag. Seiten bauen ist kein Problem, Seiten zu füllen wird zur Herausforderung.

Kurzerhand nimmt unser Mann die letzte Ausgabe zur Hand und studiert die Fanzinesparte auf der Suche nach einem Thema, die Kollegen werden schon etwas an Land gezogen haben. Ernüchtert liest er ein paar hilflose Notizen über die Clubseite des PRBCBS – den gibt es also noch – und eine alles andere als erschöpfende Besprechung des neuen Magira-Jahrbuchs. Das ist alles? Etwas ratlos nimmt unser Mann den Trenchcoat vom Haken, zieht sich den Hut tief ins Gesicht und geht auf die Straße. Irgendwo da draußen wird er das Fandom schon finden.
Vielleicht sollte er zuerst den Science Fiction Club Deutschland ausfindig machen, aber als er ihn im SF-Netzwerk-Forum findet, ist das, als sei er mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit gereist: dieselben Gesichter wie vor zehn Jahren streiten sich wie damals um Vorstandsprotokolle und die Vereinskasse. Unser Mann zieht weiter. Und landet bei Twitter.

Überraschendes Gezwitscher

Twitter wird gern mit dem Kunstwort „Microblogging“ umschrieben. Die Idee, seine Mitmenschen auch noch die letzte Belanglosigkeit des eigenen Tagesablaufes per sms an eine Internetplattform mitzuteilen, hatte unser Mann gleich zu Anfang als Krönung des hedonistischen Schwachsinns abgetan – um im Jargon zu bleiben: WTF?
„What the fuck …?“ zu sagen wäre bei Twitter eklatante Zeichenverschwendung, schließlich stehen nur 140 Zeichen pro Botschaft zur Verfügung. Aber was kann man in dieser Kürze eigentlich sagen? Eine ganze Menge. Unser Mann lernt schnell, daß neben alltäglichem Grundrauschen und dem ewigen Wettbewerb um die witzigsten Zeilen und der Hatz nach dem nächsten „Meme“ vornehmlich Links zu Blogeinträgen, Bildern, Nachrichten und anderen Fundstellen im Netz transportiert werden – ein Klick und man landet bei einer interessanten Quelle. Hoffentlich, denn gewiß ist das nicht, zumal ein Blog den anderen zitiert und es oft sehr mühsam ist, die wahre Quelle ausfindig zu machen.

Hier fließt der Informationsstrom noch schneller als sonstwo im Netz, doch die dicken Fische werden von belanglosem Geplätscher umspült. Unser Mann beschließt, Netze auszulegen, Listen, die die Quellen nach Themen sortieren. Geduldig folgt er einem Link nach dem anderen und so langsam formt sich ein Bild, tauchen bekannte Namen aus der Strömung auf, Überlebende des alten Fandoms, die es geschafft haben, mit dem Strom zu schwimmen, anstatt wie träge Felsen am Grund liegenzubleiben. Am Ende bleiben ein paar kurze Meldungen wie Goldkörnchen in der Waschpfanne hängen, allemal besser, als anderleuts E-Mail-Newsletter zu recyceln, aber ein Heft kann unser Mann damit nicht füllen. Er braucht Hilfe.

Ein paar Links weiter entdeckt einen weiteren bekannten Namen: Alex Jahnke twittert unter dem Nickname „Cynx“ eine rasante Mischung aus Youtube-Links, Cosplay-Bildchen von erstaunlicher Qualität, Steampunk-News und Hinweisen auf Spielzeug, das Computer-Nerds und Star-Wars-Geeks unbedingt besitzen müssen, wollen sie zur Avantgarde der Szene gehören. Schnell wird klar: Cynx unterhält ein ganzes Bataillon an Blogs und Foren zu verschiedenen Themen, darunter publikumsstarke Adressen – ein umtriebiger Fan verschiedenster Genres, der sicher weiß, wohin das Fandom verschwunden ist.
Unser Mann kennt Alex flüchtig aus Follow, dem Seniorenheim des Fandoms, in dem alternde Fantasy-Fans beim Bier von goldenen Zeitaltern schwärmen, als es noch ein Oben und ein Unten gab und jeder seinen Platz kannte. Scheint so, als sei Cynx mit dem Alltag im Pflegeheim unzufrieden gewesen. Unser Mann spricht ihn an.

muellermanfredSag mal, weißt Du, was aus dem Fandom geworden ist? Ich finde es nicht wieder …
 
 

Captain SerenusStimmt, da habe ich dich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Keine Lust mehr an den Themen? Dem Fandom geht es prächtig, sogar besser als je zuvor. Für die Neos ist es einfacher geworden, Anschluss zu finden: keine lange Odyssee mehr, bis man zufällig von dem Freund eines Freundes gehört hat, der in einer Kleinanzeige … Nee, nee, das passende Forum ist schnell gefunden und nach den ersten Postings ist auch das Treffen nicht mehr weit. Oder es wohnt sogar jemand direkt um die Ecke.
Du hast doch damals Fanzines gemacht, das würde dir heute auch gefallen! Publizieren ist deutlich einfacher geworden und vor allem billig! Die Nachrichten muss man auch nicht mehr mit der Lupe suchen, sondern kann aus unzähligen Quellen filtern.
Im Gegensatz zu früher verheimlicht man auch seine Liebe zum Fandom nicht mehr. Man ist stolz darauf und belächelt eher die anderen. Hast du nicht Lust, mal wieder reinzuschauen? Morgen ist der Stammtisch des Herr-der-Ringe-Forums, am Samstag offenes Anime-Treffen vor dem Rathaus …

Themenjagd

Sofort sortiert unser Mann diese Informationen: Anime? Er erinnert sich an die Manga-Ausstellung beim FreuCon ’92 – damals hatten viele darüber gelacht, 18 Jahre später ist Anime auch in Europa ein blühender Markt. Herr der Ringe? Der Fantasy-Boom der letzten Jahre kann bedenkenlos auf Peter Jacksons Filmtrilogie zurückgeführt werden. Seitdem kommen selbst deutsche Autoren in Serie zu lukrativen Veröffentlichungen – man ist nicht länger auf das Gnadenbrot als Perry- oder DSA-Autor oder gar auf die Existenz als Hohlbein-Ghostwriter angewiesen.

Der 1969 geborene Jahnke jedenfalls hat auf fast allen Hochzeiten getanzt: Fantasy, Science Fiction, Perry Rhodan, Star Wars, Pen&Paper-Rollenspiel, Liverollenspiel, zuguterletzt Steampunk. Er betreibt ein vielbeachtetes Steampunk-Blog: clockworker.de, hat ein populäres LARP-Forum aufgebaut und beschickt eine Reihe weiterer Adressen regelmäßig mit Beiträgen. Die Liste seiner Hobbies ist beeindruckend, seine berufliche Karriere hat ihn vom Physikstudium über die Ausbildung zum Dokumentar hin zur Arbeit als IT-Entwickler geführt. Die Kombination IT-Branche und Phantastik-Hobby ist nicht selten, weiß unser Mann.

Die Cynx-Person hat jedoch wenig nüchternes an sich, in ihr dominieren Begeistung für immer neue Fundstücke und ein lapidarer Humor, der in aller Kürze dazu motiviert, all den hingeworfenen Links zu folgen und sich daraus ein Bild von Cynx’ Interessen zu formen. Keine Spur von Zynismus übrigens – das war bloß ein Wortspiel.
Unser Mann bedankt sich und wirft erneut die Suchmaschine an. Er sucht nach Quellen, Fanseiten, Foren, Blogs und Wikis mit phantastischen Inhalten und findet eine schier unübersehbare Anzahl an Seiten, die er in Monaten nicht wird sichten können. Das ist also das Fandom von heute … Viel zu groß für einen Artikel. Cynx ist noch auf Empfang, also fragt unser Mann weiter:

muellermanfredDie schiere Menge an Seiten zu SF, Fantasy, Horror und Steampunk ist beeindruckend. Wie erkenne ich die relevanten Adressen?
 

Captain SerenusDie Frage ist nicht pauschal zu beantworten, denn was ist „relevant“ für dich? Bei der Menge an Nachrichten muss man seinen passenden Nachrichtenkanal erst suchen und finden. Einfach ein paar Nachrichtenseiten beobachten, Links verfolgen und relativ schnell hat man seinen „Sender“ zusammengestellt.
Es gilt: Was bei Google ganz oben erscheint, wird viel gelesen und dürfte relevanter sein als anderes. Ist das Forum gut frequentiert und hat eine feste Community? Oder posten nur fünf Leute alle drei Tage etwas? Gibt es Offline-Treffen (die meist im Forum angekündigt werden)? All das spricht für eine relevante Adresse.
Englisch zu können ist natürlich immer noch von Vorteil, gerade bei Nachrichten. Ein guter Start können die Newsseiten io9.com , blastr.com, tor.com, graspingforthewind.com, clockworker.de,
nerdcore.de und für dich als Vater geekdad.com sein.

muellermanfredDie meisten Seiten reproduzieren Inhalte anderer Seiten, die wirkliche Menge an “original content” ist also sehr gering. Im Fandom der Vor-Internetzeit gab es all diese Quellen nicht, die Fans beschäftigten sich konzentriert mit Wenigem. Hatte der Diskurs damals eine höhere inhaltliche Qualität?

Captain SerenusIch würde sagen, nicht mehr oder weniger als damals. Natürlich laufen gerade Nachrichten durch einfaches Weitersagen und sind daher auch einfach selber zu publizieren. Daher gibt es sehr viele dieser Seiten, die sich aber oft nicht sehr lange halten, da dies dem Leser auch auffällt und er sich lieber den Original-Quellen zuwendet.
Doch es gibt ebenso Seiten, die sich inhaltlich mit der Nachricht/dem Buch/dem Film stark auseinandersetzen, die analysieren und hinterfragen. Da ist es genau wie früher: Diese Seiten sind selten(er) und machen viel Arbeit. Dafür gibt es sie aber in einer Tiefe, wie es sie früher nicht gab. Wer hätte sich damals die Mühe gemacht, jede Folge einer TV-Serie auf 60 Minuten Hörbuch zu analysieren, wie es heute in Podcasts geschieht?
Ein großer Unterschied ist aber, dass der Diskurs keine Einbahnstraße ist. Es ist nicht mehr der Fanzinemacher, der seine Meinung in Richtung des Lesers abgibt, sondern es gibt einen Rückkanal über die Kommentare des Beitrages. Dort findet dann der inhaltlich tiefe Diskurs statt.

Der Schweizermesser

Da kann Cynx mitreden: jenseits der schnellebigen Kommentarkultur der Blogosphere hat er sich ausführlich geäußert, in einer ganzen Reihe von Artikeln und Interviews, die sich mit Genrethemen befaßten. Zu seinem Spektrum gehören aber auch technische und literarische Veröffentlichungen. Dieses lebende Schweizermesser nahm 2010 einen Preis für Rollenspiel-Entwicklung entgegen, interessiert sich als Kampfsportler aber auch für echte Klingen, wurde für berufliche Publikationen ausgezeichnet, sammelte Erfahrungen in der Entwicklungshilfe und fischte sogar seine Frau aus dem Netz, in dem er seit 15 Jahren aktiv ist. Dieser ständig kommunizierende multithematische Fan muß bekannt sein wie ein bunter Hund.

muellermanfredKennt man Dich in der Szene, oder anders: wer kennt Dich?
 
 

Captain SerenusSchwierige Frage, da die eigene Rezeption wahrscheinlich anders ist als die Realität. Als Administrator eines großen Forums und Betreiber eines Online-Magazins „kennt“ mich natürlich jeder User/Leser auf eine gewisse Art. Damit würden mich weit über 10.000 Menschen „kennen“, aber eigentlich sehe ich das noch altmodisch: Wer mich persönlich kennengelernt hat, kennt mich auch.
 

muellermanfredWas motiviert Deinen Ehrgeiz? Ist das Geltungsdrang, überbordende Phantasie, Mitteilungsbedürfnis? Oder wäre Dir ohne Hobbies einfach nur langweilig?
 

Captain SerenusDas habe ich mich auch schon gefragt (lacht), wobei ich nicht das Wort „Ehrgeiz“ benutzen würde. Wahrscheinlich alles davon. Ich organisiere gerne und probiere noch lieber Neues aus. Insbesondere lernt man darüber sehr interessante Menschen kennen und das ist die Belohnung für die Arbeit.
 

muellermanfredFandom definiert sich nicht mehr über Organisationen wie Clubs, APAs oder Con-Komitees, sondern vorrangig über Themen; die Grenzen sind fließend. Wie sieht das Fan-„Bewußtsein“ heute aus? Und gibt es so etwas wie eine Hackordnung?
 

Captain SerenusDa kann ich nur aus persönlicher Sicht urteilen. Da der Zugang zu Fanmaterial einfacher geworden ist, sind viele Fans nicht mehr streng auf ein Genre begrenzt. Man ist Liverollenspieler, geht zum Stammtisch für Fantasy-Literatur, um danach mit seiner WoW-Gilde zu zocken. Man ist in erster Linie Fan und das verbindet. Sicherlich gibt es auch die Fans, die auf andere herabblicken. Das sind aber dann „die Anderen“, ohne eine besondere Rangordnung. … Twilight-Fans bilden vielleicht eine kleine Ausnahme, die sind wirklich anders … ;-)

Privatsphäre

Cynx präsentiert sogar sein Zuhause im Internet, zumindest die technischen Details samt eines Bildschirmfotos von Google Maps – „hackspace“ und „homebase“ nennt er das Domizil, das über fortschrittliche Features verfügt wie „thermo-windows“, „frontdoor“, oder „central heating with high-efficiency oil burner“, aber es gibt auch „ethernet-wiring in all rooms“, ein „security-system“ mit „video surveillance“ und für die Behaglichkeit ein „compound system for heat insulation“. Dazu noch revolutionäre Dinge wie „tiling“, „sanitary“ und ein „floor“, fertig ist das traute Heim, das mit Technik vollgestopft ist, die er im Kapitel „.hardware“ auflistet – alles mit dem Gütesiegel „Tesla inspired“. Der Herausgeber des Fandom Observer wäre begeistert!

muellermanfredScheint so, als hättest Du Zeit und Raum genug für Hobbies. Wofür brauchst Du dann eine “secret man cave” (siehe link)? Hast Du etwa eine analoge Familie, die Dich sonst stören würde?
 

Captain SerenusMeine Frau ist auch aktiv im Netz, allerdings mit ganz anderen Themen. Mit dem Fandom hat sie wenig zu tun. Die Man Cave ist einfach mein Rückzugsort, zum Basteln, Lesen, Pfeife rauchen.
 

muellermanfredDer Nutzen sozialer Netzwerke wird aktuell gern mal angezweifelt, vor den Gefahren einer verletzten Privatsphäre wird gewarnt. Du jedoch bist öffentlich gut sichtbar. War das schonmal ein Problem?
 

Captain SerenusNein, war es noch nie. Ich halte mich da an zwei einfache Regeln: Sobald ich etwas im Internet publiziere oder hochlade, ist es öffentlich. Dabei ist es egal, was die aktuelle Sicherheitseinstellung sagt. Es gibt Softwarefehler oder einfach nur einen lustigen Kollegen, der ein Bild kopiert und weiterreicht. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf muss man sich fragen: Kann ich damit leben, dass meine Statusmeldung oder mein Foto morgen so in der Tagesschau zu sehen ist?
Ich denke aber, wir werden in der Zukunft einen Wechsel der Grundeinstellung zu diesem Thema sehen, wenn dies nicht sogar schon geschehen ist. Teenager gehen gänzlich anders mit dem Thema um.

muellermanfredTeenager sollten öfter mal einen Blick in openbook.org werfen, finde ich.
 
 

Captain SerenusOpenBook ist ein schönes Beispiel für mangelnde Medienkompetenz, die Tagesschau-Regel passt da auch.
 

muellermanfredDu benutzt das Netz auch beruflich, bist aktiv bei Facebook, Twitter, LinkedIn und xing, dazu Editor mit Review-Rechten bei Wikipedia – ist das noch Lust oder schon Last?
 

Captain SerenusBeruflich nutze ich Netzwerke nur wenig, da die Branche sehr konservativ ist und meine wie fast jede Firma das Netz noch nicht verstanden hat. Wenn irgendetwas davon zur Last wird, verfolge ich es auch nicht mehr. Der Spaß steht dabei immer im Vordergrund.
 

muellermanfredSelbst in Business-Netzwerken wie xing gibt es mittlerweile fannische Gruppen, Trekkies, Larper, was auch immer. Glaubst Du wirklich, daß der Durchschnittspersonaler damit kein Problem mehr hat?
 

Captain SerenusAus eigener Erfahrung und der meines Freundeskreises würde ich sagen: Nein. Es ist eher ein guter Gesprächs-Starter, da die Personaler darauf gerne eingehen und mehr wissen möchten. Bei extrem konservativen Firmen, wie einigen Banken, könnte das vielleicht noch ein Problem sein.
 

Cynx – eine Fanbiografie

„Cynx“ war ursprünglich ein Kürzel, das Alex in Computerspiel-Highscoresverwendet hat, später ein liebgewonnener Charakter aus einer langen Shadowrun-Kampagne. Da lag die Benutzung als Nickname im Netz nahe. Cynx ist eine reine Netzpersönlichkeit, ein komprimierter Alex mit Ausschmückungen, ein wenig auch eine Kunstfigur.

Cynx beschreibt sich und seine Interessen: EduPunk, Gonzo Journalist, Sauerländer, Physiker, Programmierer, Cyberpunk, Skandinavienfan, Hacker, Buchsammler, Genussmensch, Kampfsportler, Hedonist, Geek, Pfeifenraucher, Armchair Adventurer, Steampunk, Querdenker, Klingenfetischist, Pfadfinder, Rollenspieler, Reenactor, Whiskytrinker, Fanboy, Waldgänger, Transhumanist, Maker, ZX81, C64, Atari ST, DFÜ, Fido, First Mail 1993, WWW seit 1995, Blogger seit 2003, CCC, Pirat, DIY, elektronische Musik, Folk, Metal, Cabaret, Burlesque

Alex Jahnke, der Mann hinter Cynx, wird 1969 im Sauerland geboren, umgeben von den Orten, wo Veltins, Krombacher und Warsteiner gebraut werden. Das Studium der Exeprimentalphysik in Paderborn bricht er ab, schult um zum medizinischen Dokumentar, ist heute Anwendungsentwickler und Administrator bei Siemens Healthcare.
Ivanhoe, Enterprise, Mondbasis Alpha 1 und Captain Future haben seine Vorliebe für Science Fiction und Fantasy geprägt, Star Wars macht ihn zum Fan, erster Con möglicherweise 1983, danach intensiver Kontakt mit Fantasy (kein Tolkien!), 1986 erste Rollenspiele, Follow im Fernsehen entdeckt, 1987 Eintritt in den Ersten Deutschen Fantasy Club, 1988 in Paderborn Dieter Steinseifer kennengelernt, Follower geworden, kurze Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland, in den Chaos Computer Club eingetreten.
1995 erste Gehversuche im Internet, Kontakt zur jungen Liverollenspielszene, um 2000 Rückzug von Follow und verstärktes Engagement im Fantasy-Larp, Gründung einer Larp-Gruppe: Die Schandfoegel, Entwicklung des Landes Vodgorod in der Mittellande-Kampagne. 2007 auf Steampunk gestoßen.
Stories geschrieben, Artikel veröffentlicht, Vorträge gehalten, Interviews gegeben, Dinge gebaut.

Alex ist verheiratet. „Erziehe sie gerade zum Geek, mit kleinen Erfolgen.“

Kollektiv vs. Vereinzelung

muellermanfredBack to topic: Das Fandom ist also weder tot noch arm an Themen, das beruhigt mich. Was glaubst Du: Sind nur die neuen Kommunikationskanäle verantwortlich für den Boom, oder wodurch wurden die Phantastik-Themen noch gepusht?
 

Captain SerenusDie Kommunikationskanäle sind ein Grund, man findet schneller Kontakt und muss sein Hobby nicht einsam im Kämmerlein ausüben. Ein anderer Grund ist meiner Meinung nach, dass die Fans von früher mittlerweile erwachsen sind und zum Teil als Role-Model dienen können. Man landet eben nicht in der Klapse, sondern hat einen Beruf, Familie und trotzdem noch Spaß an Phantastik-Themen. Damit wird das Fandom nicht nur eine kurze Lebensphase, die vorbei geht, sondern kann auch ein lebenslanges Hobby sein.
Rein kommerziell bedeutet das natürlich auch, dass es sich für Verlage und Produzenten lohnt diesen Bereich zu bedienen. Die aktuelle Star-Wars-Serie „Clone Wars“ hat eine hohe Einschaltquote bei den 10jährigen und den über 30jährigen.

muellermanfredWenn ich aber sehe, wie oft und wie lange die Fans im Netz aktiv sind, dann denke ich aber zuallererst ans stille Kämmerlein! Ist das kein Widerspruch?
 

Captain SerenusWarum? Nur weil du damals nichts von den Fans außerhalb von Cons, Briefen und Fanzines wahrgenommen hast? Waren sie deswegen nicht im Kämmerlein?
Jetzt kann ich mitbekommen, was die Leute zwischen den Cons machen und kann mich weiter mit ihnen unterhalten. Das Netz besteht aus Kommunikation, das Kämmerlein ist nicht still, sondern ein Ort der Begegnung, einer Begegnung, der fast immer ein Treffen im normalen Leben folgt. Das ist ein menschliches Bedürfnis, egal welches Medium der Auslöser ist.

muellermanfredWas macht dieser ständige Wechsel zwischen Themen und Realitäten mit Dir? Kannst Du das alles noch trennen, oder hast Du Deinem Chef schonmal erklärt, er möchte doch bitte erstmal einen W20 nehmen und einen Charisma-Wurf machen?
 

Captain SerenusIch frage mich da immer, warum der Fan der Phantastik eher einen Realitätsverlust bekommen soll, als ein Fußballfan … Wird der auch so etwas gefragt? ;-)
Bisher gab es keine Ausfälle, ich stehe mit beiden Beinen im Leben, habe einen anspruchsvollen Job, halte Fachvorträge an Unis darüber. Es kann nur passieren, dass manche Referenzen bei Witzen nicht verstanden werden.


 

Netzpolitik

muellermanfredDie Frage nach der Eskapismus-Gefahr ist eine, die uns im „Papierfandom“ der 70er und 80er Jahre laufend begegnet – Gegenwelten waren den Kritikern politisch suspekt, weil potentiell faschistoid, oder psychologisch korrumpierend. Du scheinst ja recht gesund zu sein. :-) Aber geht das Fandom in seiner heutigen Form nicht zu Lasten des Bruttoinlandsproduktes? In vielen Firmen darf eben doch gesurft werden …

Captain SerenusEs geht so sehr zu Lasten des BIPs wie das Gespräch mit der Assistentin von nebenan, das Fachsimpeln mit dem Kollegen über das neue Auto oder die Raucherpause. Produktivität macht sich mittlerweile bei den wenigsten an der reinen Arbeitszeit fest. Ich gehe auch ans Telefon, wenn ich Pause habe oder überdenke ein berufliches Problem noch zu Hause.
Auf der anderen Seite kann ich diese Kontakte aber auch beruflich nutzen, zum Beispiel, weil ich weiß, dass ein Fan ein Fachmann auf einem Gebiet ist, über dass ich kurzfristig eine Information brauche.

muellermanfredLeuchtet mir ein. In Follow verkörperst Du Ayvon, einen Korsaren. Bist Du deswegen ins „Piratenfandom“ gewechselt, oder ist man als IT-Veteran und Netzmensch mit eigener Meinung ein logischer Kandidat für die Piratenpartei?
 

Captain SerenusDas wäre eine interessante psychologische Untersuchung, ob es einen Zusammenhang zwischen Korsaren und Piratenpartei gibt. Auf der anderen Seite, bin ich zum Beispiel im Larp kein Fan von Piratencharakteren.
Aber zurück zur Frage: Für mich war es eine logische Konsequenz, da Netzthemen immer wichtiger werden, da sie den Alltag jedes Bürgers immer mehr betreffen. Leider hat die Politik immer noch kein Gespür für den richtigen Umgang mit dem Medium. Wenn die Themen angekommen sind und mit Sachverstand bearbeitet werden, ist aus meiner Sicht die Piratenpartei auch wieder überflüssig.

Unser Mann notiert, daß Jahnke auch dann höchstwahrscheinlich am Ball bleiben wird, denn nebenbei ist er auch noch Mitglied im Chaos Computer Club, der sich außerparlamentarisch stark für die gleichen Themen engagiert wie es die Piraten im politischen Alltag tun.

muellermanfredDer Landtag von NRW hat den Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) vorerst gestoppt. Wogegen werden die Piraten die Säbel jetzt schwingen?
 

Captain SerenusThemen gibt es mehr als genug, leider gelangen sie nicht in das breite Medieninteresse. Da wäre zum Beispiel ACTA, ein Geheimvertrag gegen Urheberrechtsverletzungen, der tief in die Bürgerrechte eingreifen soll, der ePerso, der Terrorwahn, Netzneutralität, INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) – in Kürze ein Big Brother System für die automatische Videoüberwachung oder ganz praktisch Open Access, die Nutzung von freier Software in Behörden. Es gibt noch viele weitere Themen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.

muellermanfredRechtskonservative haben eine DDoS-Attacke auf die Wikileaks-Server gefahren, Finanzdienstleister und Provider werden offensichtlich unter Druck gesetzt, um Wikileaks zu isolieren, unsere Regierung versucht, Netzinhalte zu zensieren, in vielen Ländern sind bestimmte Inhalte und Adressen gesperrt: müssen wir demnächst FidoNet oder gar Packet Radio reaktivieren oder wird das Netz die staatlichen Repressionen aus eigener Kraft überleben?

Captain SerenusJohn Gilmore, einer der Internet-Veteranen, hat mal gesagt: „The internet interprets censorship as damage and routes around it“ Mittlerweile gibt es weit über 2000 Mirror von Wikileaks und die Zahl steigt ständig. Wenn die dunkle Seite gewinnen sollte, was ich nicht hoffe, wird es eher zwei Netze geben. Eines mit unabhängigen Informationen, dessen Zugang man aber kennen muss und eines für die braven Schafe.

muellermanfredSind das elitäre Träume? Das Schlagwort „Internet 2“ oder alternative DNS-Systeme sind doch alte Hüte …
 

Captain SerenusIch glaube nicht, dass das Träume sind. Das Netz als technische Infrastruktur wird weiter bestehen. Damit wird es auch alternative Möglichkeiten der Nutzung geben. Wie die dann genau aussehen werden, wird man dann sehen. Schon jetzt muss ich mit VPN mein Land „verlassen“, damit ich Video auf Youtube sehen kann. Dieses Wissen wird aber leider nicht Allgemeingut sein und damit vielleicht auch den Stempel „elitär“ bekommen.

Spielarten

muellermanfredDein Blog clockworker.de ist eine der ersten Steampunk-Adressen im deutschsprachigen Netz. Wie würde es sich in einer Steampunk-Welt leben?
 

Captain SerenusWie eigentlich immer ist Steampunk eine schöne Utopie, in die man hin und wieder abtauchen kann. Wie es sich dort leben würde, kann ich also nicht sagen. Man kann aber aus ihr lernen, dass Design auch in Zeiten der Technik noch einen Sinn haben kann und vor allem, dass Erfindungen und Do-It-Yourself Dinge sind, die jeder machen kann.
Eine mögliche Version zeigt Stephenson in seinem Roman „The Diamond Age“ aus dem auch eines meiner Lieblingszitate stammt: „In einer Welt, in der alles überwacht wird, bleibt uns nichts als die Höflichkeit.“

muellermanfredLarp ist erwachsen geworden, hast Du mal geschrieben. Veranstaltungen wie die Mittellande-Kampagne oder Mythodea werden mit professionellen Mitteln betrieben. Wann kommt das Second Life für Larper, denen World of Warcraft zu eindimensional ist?
 

Captain SerenusGar nicht, jedenfalls nicht so wie in der Frage. Bei Larp geht es in erster Linie um Interaktion zwischen Menschen – im Spiel, wie außerhalb des Spiels, aber auch um das Basteln und die Kreativität im Vorfeld. Ich glaube aber, dass auch Computer-Rollenspiele bald einen Schritt weiter gehen werden und ihre Welten dynamischer gestalten werden. „Persistent Worlds“ ist da das aktuelle Schlagwort, die Handlungen der Spieler sollen dauerhaften Einfluss auf das Spielgeschehen haben. Der Händler von vor 2 Monaten weiß immer noch, dass ich ihn betrogen habe und das befreite Dorf ist mir immer noch dankbar …

muellermanfredNa, dann hoffen wir mal, daß die Dankbarkeit nicht in Cookies gespeichert wird … :-)
 
 

Captain SerenusDas machen andere schon jetzt für dich :-)
 
 

muellermanfredUnd nun das: Du wachst morgen auf, Dein Name ist Alex Jahnke, Du arbeitest als Bankkaufmann von 9 bis 17 Uhr, bist verheiratet, hast zwei Kinder, einen Golden Retriever, fährst einen Passat Kombi,
bist aktives Mitglied der evangelischen Gemeinde und deine Hobbies sind Angeln und Fußball und einmal im Jahr geht’s zum Skifahren (jaja …) mit den Kumpels nach Sölden. Ach ja: Du hörst gern Pur und Zillertaler. Klingt doch gut, oder?

Captain SerenusDas ist doch eine Fangfrage, oder?
Wenn ich mich an mein anderes Leben dann nicht erinnern kann, würde mir der Verlust an Kreativität, interessanten Menschen und Ideen wahrscheinlich gar nicht auffallen. Ansonsten klingt das für mich wie die Hölle auf Erden …
 

muellermanfredScience Fiction hat sich selten als Quelle zutreffender Prognosen erwiesen, geschweige denn, daß die SF-Fans der 80er Jahre vorausgesehen hätten, welche Gestalt das Fandom heute hat. Was sagst Du voraus? Was wird das kommende große Ding im Fandom des Internet-Zeitalters sein? 24 Stunden „on“ in „augmented reality“ oder ganz anders?

Captain SerenusAugmented Reality wird aus meiner Sicht schon eine wichtige Technologie werden, aber ob es auch im Fandom Einfluss haben wird, muss sich erst noch zeigen. Eine wirkliche Prognose kann ich aber nicht geben, mittlerweile kann eine kleine Idee aus Neuseeland innerhalb kurzer Zeit zur neuen Technologie der ganzen Welt werden.
Das Fandom wird es weiter geben, vielleicht wird es akzeptierter sein. Ich bin in erster Linie gespannt. … „24h on“ ist doch schon lange Realität ;-) .

Im Fuß von Jahnkes E-Mail-Nachrichten fällt unserem Mann eine lateinische Zeile auf, die er bis dato nur auf Seiten gefunden hatte, die sich an Menschen mit Eßstörungen richten. Jahnke ist nicht gerade übergewichtig. Trägt er so seinen Kampf mit dem Gewicht ins Netz hinaus?

muellermanfredBezieht sich das Motto „quod me nutrit me destruit“ auf geistige oder physische Nahrung? Und was bedeutet es für Dich?
 

Captain SerenusDas Motto ist ein Tattoo von Angelina Jolie (die ich persönlich als Schauspielerin sehr mag), gemeint ist geistige Nahrung. Dinge zu tun, die einem vielleicht nicht gut tun, aber die man auch braucht. Das kann eine Grenzerfahrung sein, eine extreme Situation, mit 40 reicht da auch schon die durchgemachte Nacht während einer Arbeitswoche.

muellermanfredDu hast sicher mehr Paßwörter als andere. Wie merkst Du sie Dir?
 
 

Captain SerenusIch benutze eine Software namens 1Password, die einem bei der Verwaltung der unzähligen unwichtigen Passwörter hilft. Zum anderen mit Gedichten oder Filmdialogen. Meine Passwörter sind Passagen daraus, bei denen entweder Buchstaben nach einem festen Muster getauscht werden oder nur die Anfangsbuchstaben des Satzes genutzt werden.

muellermanfredUnd? In welcher Welt sehen wir uns als nächstes?
 
 

Captain SerenusIch hoffe doch in dieser, da gibt es noch viel zu entdecken.
 
 

Heimweg

Unser Mann nickt zufrieden. Mit einem Blick sieht er nun den Unterschied: während die Fans der Prä-Internet-Ära einfache Bewegungsmuster zeigten (zum Briefkasten und zurück, gelegentlich weit ausgreifend ins Land hinein oder sogar in ferne Länder), zeichnen ihre virtuelle Wege in rasender Geschwindigkeit komplexe Muster auf die Landkarte, themengebundene Netze, deren Grenzen in Sekundenbruchteilen überwunden werden: hinein in einen Blog nach dem anderen, um Kommentare zu hinterlassen, eigene Fundstücke posten, im ganzen Netz Verbindungen knüpfen, um von unzähligen Plätzen auf unzählige andere zu gelangen. Das weite Ausgreifen macht dieselben Strahlenmuster wie früher, wenngleich mit viel größerer Intensität, denn die Zahl der Fans hat sich vervielfacht.
Dabei ist unser Mann sich sicher, daß nur wenige derart bewußt und reflektiert im Netz unterwegs sind wie Cynx. Aber werden sie im Diesseits ihrer Realität darum alle Bemühungen um ein besseres Leben einstellen, weil es drüben schon so viel besser ist? Das wird die Zeit zeigen.
Cynx ist schon wieder ganz in den Datenstrom eingetaucht. Neugierig experimentiert er mit seiner neuen Webcam und läßt die Gemeinde per UStream an seinen Versuchen teilhaben. Nebenbei sortiert er schon das Unterhaltungsangebot auf gomiso.com für die nächsten Tage und postet einen Link auf sein Cosplay-Bild des Tages, reitet wie ein Delphin auf der Datenbugwelle. Eigentlich ist er immer im Gespräch, selbst wenn er schläft – am nächsten morgen werden seine Blogposts voller neuer Kommentare sein, die Twitter-replies häufen sich und E-Mail gibt es eigentlich immer.

Auf dem Heimweg denkt unser Mann über die schrumpfende Zahl der ColoniaCon-Besucher nach, über ihr schütter werdendes, graues Haar, über wachsende Bäuche, die ergatterten Romanhefte, die sie in ihren Baumwolltaschen nach Hause tragen werden, signiert von Autoren aus beiden Welten: alte Männer, die außer ihnen keiner mehr lesen will, aber auch motivierte, kreative Nachwuchsautoren, die voll Staunen auf diese Zurückgelassenen blicken wie auf eine müde dahinschleichende Herde genügsam grasender Wiederkäuer, aussterbende Zeugen einer Zeit, als ein Stromausfall noch nicht das Ende der bekannten Welt bedeutete.

Manfred Müller

Das Interview wurde am 16. und 17. Dezember 2010 per E-Mail geführt.

Cynxnet
Cynxpire · Das Herz der Cynx-Persona, sein persönliches Rant-Blog: Meinungen, Erlebnisse, Rezensionen, ein weites Spektrum vom Persönlichen über Politisches bis hin zu allen Aspekten des Phantastik-Hobbys · Clockworker · Cynx’ Steampunk-Blog, 2008 eröffnet: umfangreiche Sammlung mit Links, Medien und Artikeln zum Thema Steampunk und Dieselpunk, von den traditionellen Medien als Quelle gefragt · salon.clockworker.de · Das soziale Netzwerk der Steampunker · Technomancer · Cynx’ Geek-Halde, da landet alles Technische, ausgewiesener Nerdstuff, witzige Bild- und Videolinks, Zitate mit kurzen Anmerkungen, schnell und leicht zu konsumieren · larper.ning.com · Soziales Netzwerk für Liverollenspieler (aktuell > 11.000 Mitglieder), 2007 aufgebaut; wird vom Deutschen Liverollenspielverband finanziert, weil der Aufwand für einen Einzelnen zu groß wurde. · verdigris.de · Hier wohnt Cynx. Inklusive Überblick über die installierte Hardware. Multiplattform-Architektur (OS X, Linux, Windows). · twitter.com/cynx
 

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Über muellermanfred

Manfred schreibt seit 1989 für den Fandom Observer und hat das Heft von 1992 an ein paar Jahre lang als alleiniger Chefredakteur betreut. Kümmert sich heute vor allem um den FO im Internet. Beruf: Grafiker. Fährt gern Rad.
Abgelegt unter Fans und getaggt mit , , , , , , , , , , . Setz ein Lesezeichen auf den Permalink.

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