Ein neues E-Zine: Der Phantast 1

Phantast 1„Back to the roots“ meint Jürgen E. Allerdings nicht ganz Back to the roots: “PHANTAST” ist als reines E-Zine konzipiert und wird nicht als Printmedium vertrieben.

Ausgabe 1 legt den Schwerpunkt auf Science Fantasy und behandelt dieses Thema sehr ausführlich. Den Großteil des Phantasten machen Buch- und Spielerezensionen aus, die dem Genre zuzuordnen sind. Damit der Leser sie dem Genre auch eindeutig zuordnen kann, handelt der Leitartikel des Chefredakteurs auch gleich ab, wie Science Fiction, Fantasy und Science Fantasy voneinander abzugrenzen sind. Und hebt den Philosophenfinger, ob eine Unterscheidung denn immer so notwendig sei.
Ein Interview mit Jeanine Krock sowie ein Artikel von Gastautor Tommy Krappweis sind ebenso wie ein freies Werk zum Thema zu finden.

Es ist ein wenig schade, dass der PHANTAST sich für die Ausgabe ausschließlich auf nur ein Thema versteift, da fehlt (noch?) ein wenig die Abwechslung. Ebenso wirkt das Fanzine doch recht umfangreich, es stellt sich unwillkürlich die Frage, ob es nicht zu umfangreich geraten ist, gerade im Bereich der Rezensionen. Dafür wird der Bereich „Neuigkeiten“ leider komplett außer acht gelassen.

Für die nächste Ausgabe wäre ein Themenmix wünschenswert, um den PHANTAST abwechslungsreicher zu gestalten.

Katrin Hemmerling

Der Phantast
Ausgabe Nummer 1
März 2011
73 Seiten

 

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2 Antworten auf Ein neues E-Zine: Der Phantast 1

  1. Navigator sagt:

    Also ich verstehe wirklich nicht, warum man ein solch engagiert gemachtes Zine (mit einigen schönen Inhalten) nicht direkt und damit wirklich als “e”-zine veröffentlicht, also also nur im Internet und nicht als Download-pdf?
    Steckt dahinter immer noch der Glaube, die Menschen würden am Bildschirm nichts lesen? Das stimmt nicht mehr und in Zeiten von iPad und Co immer weniger. Ich finde das wirklich schade, denn die Inhalte fänden mehr Verbreitung, hätten Chancen auf mehr Feedback und mehr Wirkung. Download pdfs werden mehr und mehr zum Anachronismus. SF-Fanzines aber vielleicht auch …

  2. Rusch sagt:

    Viel der Inhalte sind ja auch online. Bei Fictionfantasy.de gibt es inzwischen übern 10000 Seiten. Da kannst Du tagelang stöbern. Wir wollten halt mal was anderes machen und themenbezogene Zines machen. Das ganze soll das Internetangebot von Fictionfantasy und Literatopia nicht ersetzen sondern nur ergänzen.