Direkt, brutal, episch: „Game of Thrones“

Game of ThronesNein, ich war nie ein Fantasy-Fan und werde auch keiner mehr werden, auch wenn mir die »Herr der Ringe«-Filme sehr gut gefallen haben. Dennoch musste ich in die Serienumsetzung der Bestseller von George R. R. Martin natürlich zumindest hineinschauen, denn der Hype um die 60-Mio.-US-Dollar-Produktion (siehe FO 264) war gigantisch.
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die ersten fünf Episoden von »Game Of Thrones« sind ein absoluter Hingucker und könnten in ihrer opulenten Optik problemlos auch auf der Kinoleinwand bestehen. Der Erzählstil ist episch, die Inszenierung oft direkt und brutal und bei Genrefans wird die Serie für Begeisterung sorgen. Mir persönlich ist die Story aber ganz einfach zu breit angelegt. Es dauert zu lang, bis man die Liste der Hauptpersonen verinnerlicht und die komplizierten Verhältnisse einigermaßen begriffen hat.

Aber wie gesagt: Ich bin eben kein Fantasy-Fan …

Rüdiger Schäfer

„Game Of Thrones“
Folgen 1-5, HBO
nach dem Zyklus „A Song of Ice & Fire“ von George R. R. Martin

(Die Serie wurde übrigens für 13 Emmys nominiert … d.Red.)

 

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