Hausbacken: „Haven“

HavenFür eine moderne Serie (in den USA startete »Haven« im Juli 2010) kommen die insgesamt 13 Episoden sehr hausbacken daher, was teilweise auch daran liegt, das die müde deutsche Synchro säckeweise coole Sprüche aus den 1980er Jahren liefert, die schon damals ihr Verfallsdatum überschritten hatten. Als literarische Vorlage diente der Produktion der 2005 erschienene Roman »Colorado Kid« von Altmeister Stephen King, in dem es um einen ungeklärten Mordfall in einer Kleinstadt geht. In »Haven« verschlägt es die FBI-Agentin Audrey Parker (Emily Rose) in die im Bundestaat Maine gelegene fiktive Stadt Haven, wo sie sehr schnell mit allerlei merkwürdigen (übernatürlichen) Vorfällen konfrontiert wird. Unterstützt von Duke Crocker (Eric Balfour), dem örtlichen Lebenskünstler und Nathan Wuornos (Lucas Bryant), dem Sohn des Sheriffs, versucht sie den Rätseln auf den Grund zu gehen. Der Rest ist Serienstandardkost, die ziemlich schnell langweilt, weil man eben alles schon einmal irgendwo gesehen hat.

Wie auch immer: In den USA hat »Haven« inzwischen den Zuschlag für eine zweite Staffel mit weiteren 13 Folgen erhalten.

Rüdiger Schäfer

»Haven«
1. Staffel
US-Mystery-Serie nach einem Roman von Stephen King

 

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