Neue Strategie – Oldiecon Unterwössen 2011

Oldiecon Unterwössen 2011

Die Gäste des Oldie-Cons 2011 vor dem Hotel Gabriele. Von links: Elmar Wohlrath (= Iny Lorentz), Gert Zech, Paul Felber, Jörg Weigand, dahinter Helmuth Mommers, Karla Weigand, dahinter Hans-Dieter Furrer, Hans Langsteiner, Franz Rottensteiner, Viktor Farkas, Gerhard Richter beugt sich nach vorne, Arne Stockhammer, Kathrin Mommers, Alfred Vejchar, Roswitha Gaisbauer, Robert Christ sitzend von links:, Monika Fischer, Peter Ripota, Ric Brader, Hubert Straßl begrüßt Gerhard Richter und verdeckt dabei Susanne Grixa


Am Freitag war schönes Wetter, da saßen wir auf der Terrasse. Samstag und Sonntag hat es geregnet, deshalb fiel auch das traditionelle Foto auf dem freien Platz, an dem früher das Hotel zur Post stand, aus. Das fand unter der Dachtraufe vor dem Hotel Gabriele statt. Nachmittags gedachten wir der verstorbenen HoPe Schwagenscheidt und Nick Stockhammer, auch Ernst Vlcek wird sehr vermißt. Ich hielt dazu eine kleine Ansprache.

Anschließend Diskussion über das weitere Vorgehen bei den Oldiecons in Unterwössen. Einstimmigkeit über meinen Vorschlag, den Oldiecon altersmäßig zu öffnen. Wer will, kann kommen und ist willkommen. Ich habe bereits eine Liste fertig mit Leuten, die ich anschreiben und für die Oldiecons gewinnen will. Wie es Le Blanc bei den nördlichen Oldiecons in Wetzlar halten will, weiß ich nicht. Er wird aber vermutlich ebenfalls daran nicht vorbeikommen. Von HoPes Restriktionen, der Birgit Fischer zweimal ausgeladen hat, weil ihr zwei Jahre am Mindestalter fehlten, wußte niemand etwas. Ist mir völlig unverständlich. Wenn der Oldiecon Bestand haben soll, müssen junge Leute nachkommen und sich integrieren. Sonst macht irgendwer mal das Licht aus. Waldemar Kumming konnte nicht mehr kommen, Wolfgang Thadewald und Dieter Steinseifer ebenfalls. So fehlten mit den Verstorbenen bereits sechs Grund-Oldies.

Gustav Gaisbauer

Gustav Gaisbauer aka. Lord Molinor (Fest der Fantasie 2010 in Bad Kreuzen, Österreich)

Ich habe HoPe vor Jahren mal zwei Jüngere auf das Auge gedrückt und er hat sie problemlos in den Verteiler aufgenommen. Er hat andererseits aber auch die Verteilerliste nicht gepflegt, da waren etliche Emailleichen dabei. Vielleicht war er mehr krank, als wir es wußten. Das mag die eine oder andere Reaktion erklären. Naja, es war seine Veranstaltung und wir müssen ihm dankbar sein, daß er damals diese tolle Idee hatte und wir wollen diese weiterführen und alles tun, damit sie auch künftig Bestand hat.

Samstag abends führten Peter Ripota und Monika Fischer ihren schon traditonellen Tangotanz auf. Ansonsten freute man sich, daß man sich wiedersah und hatte viel zu erzählen. Nick Stommers Kinder Astrid und Arne waren auf mein Betreiben hin auch gekommen und waren sehr erfreut über die Atmosphäre, die beim Treffen herrschte und waren beredtes Zeugnis für die neue Oldie-Strategie.

GUSTAV GAISBAUER

Anwesend waren: Ric Brader, Robert Christ, Klaus Eylmann, Paul Felber, Monika Fischer, Hans-Dieter Furrer, Gustav Gaisbauer, Roswitha Gaisbauer, Susanne Grixa, Viktor Farkas, Hans Langsteiner, Hellmuth Mommers, Kathrin Mommers, Erwin Peterseil, Gerhard Richter, Peter Ripota, Franz Rottensteiner, Arne Stockhammer, Astrid Stockhammer, Hubert Straßl, Alfred Vejchar, Jörg Weigand, Karla Weigand, Elmar Wohlrath, Gert Zech
 

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2 Antworten auf Neue Strategie – Oldiecon Unterwössen 2011

  1. Nina sagt:

    Ich hatte zu dem Thema auch Diskussionen mit anderen Fans. Einige langjährige Besucher meinten im persönlichen Gespräch, dass es niemals eine Beschränkung bezüglich Lebensalter gegeben hätte, lediglich sollte ein Besucher der Con sich schon über zehn Jahre lang mit Science-Fiction befassen. Damit wäre der dann automatisch ein “Oldie”.
    In einem Forum jedoch wurde von einem Fall berichtet, bei dem jemand “als zu jung” nicht für den Besuch zugelassen wurde.
    Wie dem auch sei, ich freue mich über die Entwicklung! Mit begeisteren SF-Fans unterhalte ich mich in der Regel so gut, dass das Alter schnell in den Hintergrund rückt. Das ist halt anderes als mit den Großeltern, die bei jedem Treffen den selben bemühten Small Talk führen und denen nachdem das Thema “Du bist aber groß geworden” endgültig abgehakt ist, auch nichts mehr zu reden wissen. Ich muss gestehen, ich hatte auch früher so meine Vorurteile, aber ältere SF-Fans haben im Normalfall eine recht moderne Einstellung und man kann mit ihnen auch über Themen, die ich eigentlich als “Jugendthemen” gesehen hätte, wie DVDs, Internetseiten, aktuelle Fernsehserien und Co. sprechen – und falls doch mal das Thema auf ältere Produktionen kommt, höre ich mir das auch gerne an. Man will ja schließlich auch noch was dazulernen.

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