Magira – Jahrbuch zur Fantasy 2011

Magira 2011Mit Elan und voll der Freude ob des erhaltenen Deutschen Phantastik-Preises 2010 in der Kategorie „Bestes Sekundärwerk“ geht es in die zweite Dekade. Eine fast vampirfreie Ausgabe. Naja, George R. R. Martin bringt etwas durchaus Brauchbares zustande. Aber der Roman erschien wohl auch vor dieser phantasielosen Blutwurstwelle. Der Besuch bei Michael Mooorcock hat mir sehr gefallen. Und dass diese Ausgabe ein wenig comiclastig ist, sowieso. Fans von „Fables“ und „The Unwritten“ werden gut bedient. Außerdem findet man unter den anderen interessanten Beiträgen noch etwas zu Mervyn Peake, zu dessen hundertsten Geburtstag der bei Klett-Cotta die drei in Deutsch erschienenen Bände neu aufgelegt wurden sowie einen übersichtlichen Beitrag über Sherlock Holmes in der Phantastik, der doch ruhig etwas länger hätte sein können. Und ein paar Rezis zu den erwähnten Romanen wären auch schön gewesen. Wie in den vergangenen Jahren ist den Herausgebern wieder ein interessantes Jahrbuch gelungen, das in keinem Regal fehlen sollte.

Klaus G. Schimanski

MAGIRA – Jahrbuch zur Fantasy 2011
www.magira.com
410 Seiten, € 14,90

 

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