Humberg: Heel-Verlag stellt Space View ein

Space View 4/2011Wie Autor und Journalist Christian Humberg in seinem Blog meldet, stellt der Heel-Verlag das Magazin „Space View“ nach 15 Jahren ein:

Wie ich soeben erfahre, scheint der Verlag das Magazin mit sofortiger Wirkung eingestellt zu haben. Die derzeit im Handel befindliche Ausgabe 4/11 (siehe Bild), mit der es sein Jubiläumsjahr beschließt, bliebe demnach die letzte. Nach dem frustrierenden Backstage-Hin-und-Her der vergangenen Wochen/Monate – ginge es um einen Menschen, stünde hier “nach langer, schwerer Krankheit” – überrascht mich das eigentlich kaum noch, es trifft mich aber dennoch ziemlich.

„Space View“ kümmerte sich vor allem um Themen des Media-Fandoms und war eine wichtige Adresse für Phantastik jeglicher Couleur in Film und Fernsehen. Aber auch das Fandom wurde immer wieder thematisiert. Humberg würdigt die Rolle des Magazins für seine persönliche Karriere als Genreautor und schließt mit den Worten: „Ich trink auf dich, SpaceView. Du warst genau richtig.“

Auf der Webseite des Magazins, space-view.de, ist noch keine derartige Verlautbarung zu finden, dort wird lediglich auf die aktuelle Ausgabe hingewiesen.

Quelle: christian-humberg.de

Nachtrag 7.12.

Auf space-view.de wird unterdessen immer noch auf das Erscheinungsdatum der kommenden Ausgabe hingewiesen, den 1.2.2012, und eine Möglichkeit, das Heft zu abonnieren, bereitgestellt. Auf Nachfrage erklärte man von Verlagsseite, daß man noch damit beschäftigt sei, zu prüfen, ob und wie das Magazin fortgeführt werden könne. Wenn eine endgültige Entscheidung gefällt sei, wolle man die Leserschaft darüber informieren.

 

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Über muellermanfred

Manfred schreibt seit 1989 für den Fandom Observer und hat das Heft von 1992 an ein paar Jahre lang als alleiniger Chefredakteur betreut. Kümmert sich heute vor allem um den FO im Internet. Beruf: Grafiker. Fährt gern Rad.
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5 Antworten auf Humberg: Heel-Verlag stellt Space View ein

  1. RoM sagt:

    Wäre irgendwo schade drum. Ich lese das Magazin seit Jahren und hatte immer mein Amüsement dabei. Auch wenn öfters nicht der selben Meinung, so schätze ich doch die Existenz einer solchermaßen publizierten. Ein Magazin weniger – aber mir bleibt ja nach wie vor mein deutschsprachiges Lieblingsteil.

  2. VeDa sagt:

    Diese Nachricht, von der ich erst jetzt erfahre, bestürzt mich sehr. Immerhin habe ich jahrelang und bis heute ein Abo!
    Für mich gibt es kein Magazin, dass diese Lücke füllen kann!
    Vielen Dank an alle Redakteure für die schöne Zeit…

  3. Auf wiederholte Nachfragen gibt es immer noch keine offizielle Bestätigung vom Verlag. Nachdem der Erscheinungstermin für die Ausgabe 01/2012 verstrichen ist, sollten wir aber mal davon ausgehen, daß das Magazin Geschichte ist. Interessant auch die Leserkommentare:
    http://www.space-view.de/heft/2011/04/inhalt.html

  4. RoM sagt:

    Als Tip für die entstandene Lücke – es gäbe mit dem zweimonatlich erscheinenden “Deadline” eine (wenn auch leicht Horror lastige) lesenswerte Alternative. Schlußendlich bieten englische Genre-Magazine ein reichhaltiges Angebot.

  5. Pingback: »Nicht leicht gemacht« – Heel-Verlag zur Einstellung von Space View | Fandom Observer