Blutrünstige Vogelscheuchen: „Husk“

Poster „Husk“Vorab: Die deutsche Version von »Husk« gibt es nur in einer um rund 15 Minuten gekürzten FSK 16-Version. Meine Rezension bezieht sich auf das ungeschnittene UK-Original.

Der Streifen beginnt wie so viele andere seiner Art: Fünf Freunde (zwei Mädels, drei Jungs) sind mit dem Auto irgendwo im amerikanischen Hinterland unterwegs. Als der Wagen in der Nähe ausgedehnter Kornfelder von Krähen angegriffen wird, kommt es zum Unfall. Man erspäht in der Ferne ein Farmhaus und macht sich auf den Weg, doch natürlich lauert im wogenden Getreide tödliche Gefahr …

Das englische »(to) husk« bezeichnet die Getreideschale (Spelz) respektive den Vorgang des Getreideschälens (entspelzen). Und ja, auch ich musste das nachschlagen. Für den Film hat das zwar eher nachgeordnete Bedeutung, aber es kann ja nicht schaden, ab und an eine neue Vokabel zu lernen.

Viel gibt es zu »Husk« eigentlich gar nicht zu sagen – im positiven wie im negativen. Nett, dass es mal nicht die üblichen Vampire, Werwölfe, Dämonen oder mutierten Hillbillies sind, die jungen Amerikanerinnen an die Wäsche wollen. Nein, diesmal hat sich die US-Jugend mit blutrünstigen Vogelscheuchen auseinanderzusetzen. Die Hintergrundgeschichte erfährt der Zuschauer durch ein paar Rückblenden, denn passenderweise ist einer der fünf Freunde parapsychisch begabt.

Fazit: Nette Horror-Unterhaltung für zwischendurch mit (in der unzensierten Fassung) einigen fiesen Gore-Szenen.

Rüdiger Schäfer

»Husk«
Blu-ray (UK), 100 min.
Horror/Thriller
FSK 18

 

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