Tolkien-Seminar 2012:
Tolkiens Einfluß auf die Fantasy

Die Deutsche Tolkien-Gesellschaft als Fanclub zu bezeichnen, ist zu kurz gedacht. Sicher, der Verein, der im August sein 15jähriges Bestehen feiert, bietet den „Herr der Ringe“-Fans Beschäftigung auch noch mit den unscheinbarsten Details des Tolkien-Œuvres. Seine regionalen Zweige veranstalten Tolkien-Stammtische, einmal jährlich wird zum Tolkien-Thing geladen, dem großen Treffen für die über 500 Mitglieder der DTG, und auf den fürs Publikum offenen Tolkientagen geht es volkstümlich zu. Darüber verliert man jedoch nicht die ernsthafte Beschäftigung mit Tolkiens Werk aus den Augen.

Das Tolkien-Seminar wurde 2004 zum ersten Mal ausgetragen, damals in Köln. 2012 findet die neunte Veranstaltung statt, zum vierten Mal an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, deren Anglistik-Institut regelmäßig Seminare zu Tolkien und verwandten Inhalten anbietet. Vom 27. bis 29. April beschäftigen sich Redner aus Deutschland, England, Frankreich, Italien, der Schweiz und Spanien mit Tolkiens Einfluß auf die zeitgenössische Fantasy: Wie sehr hat Tolkien das Genre geprägt? Auf welche Weise gelingt es den Fantasy-Autoren der Gegenwart, sich zu emanzipieren? Teilnehmer wie Friedhelm Schneidewind und Frank Weinreich, die schon das Programm der Tolkien-Tage bereicherten, haben sich auch hier in die Rednerliste eingetragen.

Durch die Unterstützung des Instituts ist der Zugang zu der Veranstaltung kostenfrei und für jeden offen. Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch.

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Über muellermanfred

Manfred schreibt seit 1989 für den Fandom Observer und hat das Heft von 1992 an ein paar Jahre lang als alleiniger Chefredakteur betreut. Kümmert sich heute vor allem um den FO im Internet. Beruf: Grafiker. Fährt gern Rad.
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