Matthias Langer: Wenn alte Männer schwelgen …

Matthias Langer: Wenn alte Männer schwelgen


Was sind eigentlich Wachsmatrizen? Warum macht Spiritus-Umdruck glücklich? Und wer war das gleich nochmal, der immer mit Pornos gedealt hat? Nabelschau ist im Fandom nicht unüblich und daß ausgerechnet die so zukunftsorientierten Science-Fiction-Fans gern in die Vergangenheit schauen, ist schon verwunderlich – Anlaß genug für einen Cartoon, fand die Redaktion im Jahr 1995.

Matthias Langer hat hier Anregungen von Manfred Müller und Achim Mehnert aufgenommen. Die Krankenschwestern haben wir auf Science-Fiction-Cons noch nicht gesehen, doch das ist alles nur eine Frage der Zeit …

Wer den Inhalt der Sprechblasen enträtseln kann, kriegt von uns Extra-Fleißkärtchen!

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Über muellermanfred

Manfred schreibt seit 1989 für den Fandom Observer und hat das Heft von 1992 an ein paar Jahre lang als alleiniger Chefredakteur betreut. Kümmert sich heute vor allem um den FO im Internet. Beruf: Grafiker. Fährt gern Rad.
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8 Antworten auf Matthias Langer: Wenn alte Männer schwelgen …

  1. Nina sagt:

    Offenbar sind da alte Fanzine-Macher beim Fachsimpeln! Es ist natürlich eine Karikatur, aber teilweise nicht so weit weg von der Realität. Aber das ist ja nicht Schlechtes, nachdem mir davon erzählt wurde, würde ich gerne mal eine Vorführung eines Drucks mit Wachmatrize sehen. Leider ist mir das bislang verwehrt geblieben, aber wäre das nicht mal eine Idee für einen Con-Workshop? – Das ist auf jeden Fall interessant für die Fans und würde auch gleich noch was zum besseren Verständnis zwischen den Generationen beitragen!

  2. Ha! Dich als Wienerin laß’ ich aber nicht so einfach aus!

    Die alten Herren reden ja nicht nur über Wachsmatrizen und Spiritus-Umdruck …

  3. RoM sagt:

    Dabei ist der gute alte “Umpf-Druck” noch nicht allzu lang auf dem Altenteil, Nina. Noch in den frühen Neunzigern hat Flocky seine FAWs durch Spiritus gezogen. Einmalig das seltsame Blau und erst der klassisch zu nennende Geruch. Erinnerte mich immer wieder an die Schulzeit, als Textmaterial oder Schulaufgaben derart vervielfältigt wurden.

  4. Nina sagt:

    Unser Religionslehrer hat auch noch unbeirrbar Spiritusabzüge gemacht. Aber gut, war nicht mal so schlecht (unbeachtet dessen, was ich von Religionsunterricht persönlich halte), die Dinger haben uns wenigstens nichts gekostet. Beim Kopiergeld war das bei uns ja teilweise schon ein schlechter Witz, andauernd bei den Eltern wieder neues einzutreiben. Aber wenn in jedem Fach eifrig kopiert wird – übrigens meines Erachtens größtenteils unnütz, da wir recht gute Schulbücher hatten, die aber meist nicht oder nur selten verwendet wurden, da fast jeder Lehrer lieber eine vertrackte Privatphilosophie zum Besten gab – kommt da einfach einiges zusammen.

    Hm, ich nehme mal an, “Anabis” und “Pioneer” sind ganz konkrete Fanzinenamen, oder, Manfred? – Also bei uns in Wien wird wenn dann über so was wie den Quaber Merkur (der wohl auch mal mit Matrizentechnik vervielfältigt wurde), gesprochen …

  5. Jaja, Rottensteiner wurde ja heuer sogar nochmal für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. Dabei hat der QUARBER MERKUR, seine Kampfschrift wider die „verderbliche Schundliteratur“, bereits 2004 einen erhalten. Naja, alles eine Frage der Etikettierung …

    In Wien wird aber auch noch über andere Sachen gesprochen. Frag doch beim nächsten Gruppentreffen einfach mal, ob sich irgendjemand an ANABIS oder PIONEER erinnert. Und bring Zeit mit …

  6. Nina sagt:

    Kann ich machen, aber man hat immer genug zu reden. Die Leute sprechen auch sehr gerne über neue Sachen wie moderne SF-Filme (die mitunter auch gleich “gedealt” werden), also auch ohne Rückbesinnen auf alte Zeiten wird es nicht so schnell langweilig.

  7. Na, dann schlage ich mal ein Gruppentreffen im „Jazzland“ vor …

  8. Kaleidoskop sagt:

    Hi, Anabis: wurde seit Ende der 60er in Berlin fabriziert von Roland Kloss, Holger Hartwig und Horst Christiani, gedruckt beim Gerhard Rump, wo auch die anderen fannischen Zines jener Zeit produziert wurden: Slan, Andromeda, Anddromeda Nachrichten, Kaleidoskop. Din A5, für damalige Verhätnisse ziemlich hochwertig in Inhalt und Machart, Offsetdruck. Es gab auch Sonderdrucke – etwa Abram Terz “Pchenz” mit Federzeichnungen von Norbert Behrend, Vorzugsausgabe mit numerierter und signierter Originalradierung, 1971. Oder Herbert Rosendorfer “Die Legende vom heiligen Amyntias von Segesta, der die Versuchung überwunden hatte”, illustriert von Peter Schwandt.