Hautenger schwarzer Lederdress:
»Underworld: Awakening«

„Underworld: Awakening“ - PosterOkay, lassen wir Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress mal beiseite. Für so manchen (männlichen) Kinobesucher reichte die ja schon aus, um sich die ersten beiden Teile der Underworld-Saga gleich mehrfach anzuschauen. Ich nehme mich selbst da gar nicht aus. Nach dem eher müden »Underworld: Aufstand der Lykaner«, einem Prequel aus dem Jahr 2009, in dem es gar keine Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress gab, war die Saga für mich persönlich ohnehin an ihrem Ende angekommen. Doch »Underworld: Awakening« ist wieder eine waschechte Fortsetzung und spielt zwölf Jahre nach dem zweiten Teil. Außerdem – der geneigte Leser mag es ahnen – ist auch Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress wieder mit dabei.

Nun wäre es natürlich ziemlich unfair (und sexistisch), den Streifen allein auf die hinreißenden Kurven seiner attraktiven Hauptdarstellerin zu reduzieren, aber ich bin nun einmal ein sehr ehrlicher Mensch, wenn es um Filme geht – und am besten hat mir an dem Streifen Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress gefallen. Die Wahrheit wird man doch wohl noch sagen dürfen, oder?

Handlungstechnisch geht es wie in den Vorgängern um den seit Äonen tobenden Krieg zwischen Vampiren und Lykanern (Werwölfen). In der neusten Episode haben sich die Menschen eingemischt und die beiden Rassen in groß angelegten Säuberungsaktionen so gut wie ausgerottet. Ansonsten steht wieder die Liebesgeschichte zwischen der Vampirin Selene (Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress) und dem Vampir-Lykaner-Hybriden Michael Corvin (Scott Speedman) im Mittelpunkt. Die haben nämlich jetzt ein Töchterchen, und hinter dem sind naturgemäß alle her.

Langes Drumherumschreiben hilft ja nichts: Dramaturgisch ist der Film sicher keine Offenbarung. Allerdings bietet er optisch alles, was eine moderne Horrorproduktion ausmacht. Die Kampfszenen sind selbst in Zeitlupe eine Augenweide, die Computereffekte bewegen sich trotz der häufigen Dunkelheit auf Top-Niveau, und durch die hohe Frequenz der Actionszenen kommt so gut wie nie Langeweile auf. Und wen das alles immer noch nicht überzeugt, dem sage ich jetzt noch einmal und mit Nachdruck, dass der Film vor allem Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress zeigt. Ich bin eben auch nur ein Mann …

RÜDIGER SCHÄFER

»Underworld: Awakening«, 2012, Kino, 88 min., FSK 16
 

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Eine Antwort auf Hautenger schwarzer Lederdress:
»Underworld: Awakening«

  1. RoM sagt:

    Anmerkbar – persönlich empfand ich Rhona Mitra im Prequel als Bereicherung der ansonsten drögen Reihe. Ausstrahlung, Charakter in den Gesichtszügen und Feuer in den Augen. Macht mehr her als nur in Latex gehüllte Kurven.
    Gut, Miss Beckinsale konnte mich bis dato auch nie darstellerisch überzeugen.