Kurd-Laßwitz-Preis 2012: Eschbach, Haubold, Preuss, Müller-Klug

Andreas EschbacDie Preisträger des diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preises stehen fest: Andreas Eschbach, Frank Haubold, Paolo Bacigalupi, Jasper Nicolaisen & Jakob Schmidt, Alexander Preuss, Till Müller-Klug, Helmuth Mommers und – postum – Hans Joachim Alpers. 83 deutsche SF-Schaffende haben gültige Abstimmungsbögen eingereicht; je Kategorie durften Punkte von 1 bis 5 vergeben werden. Lediglich in den Kategorien Hörspiel und Übersetzung ins Deutsche bestimmte jeweils eine achtköpfige Jury aus Fachleuten den Gewinner.

Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2011
Andreas Eschbach, „Der Herr aller Dinge“, Lübbe (152 Punkte)

Andreas Eschbach - „Der Herr aller Dinge“Die Reihenfolge auf den Plätzen unterscheidet sich wesentlich von unserer Leser-Testumfrage:
2. Karsten Kruschel, „Galdäa – Der ungeschlagene Krieg“, Wurdack (121 Punkte)
3. Myra Çakan, „Dreimal Proxima Centauri und zurück“, Edition Phantasia (114 Punkte)
4. Thomas Elbel, „Asylon“, Piper (96 Punkte)
5. Simon Urban, „Plan D“, Schöffling (71 Punkte)
6. Annette John, „Deadline 24“, Beltz & Gelberg (62 Punkte)
7. Dieter W. Schmitt, „Der graue Berg“ (Perlamith, Band 1), Wurdack (46 Punkte)
8. kein Preis (26 Punkte)
67 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt, es gab 16 Stimmenthaltungen.

Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2011
Frank W. Haubold, „Am Ende der Reise“ in: René Moreau & Heinz Wipperfürth & Olaf Kemmler (Hrsg.): Exodus 28, Exodus Selbstverlag (60 Punkte)
44 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt, 39 Stimmenthaltungen.

Paolo Bacigalupi - BiokriegBestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2011
Paolo Bacigalupi, „Biokrieg“ (The Windup Girl) Heyne (145 Punkte)
61 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt, 22 Stimmenthaltungen

Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2011
Jasper Nicolaisen & Jakob Schmidt für die Übersetzung von David Marusek, „Wir waren außer uns vor Glück“ (Getting to Know You) Golkonda (59 Punkte)
Die Abstimmung erfolgte durch eine Jury aus acht Lektoren und Übersetzern.

Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2011
Alexander Preuss für das Titelbild zu Rößler/Jänchen (Hrsg.): „Emotio“, Wurdack (204 Punkte)
71 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt, 12 Stimmenthaltungen

David Marusek - „Wir waren außer uns vor Glück“Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung von 2011
„Sprachlabor Babylon“ von Till Müller-Klug (Regie: Thomas Wolfertz; Komposition Eckhard Ehlers), WDR (17.5.2011) (29 Punkte)
Die Abstimmung erfolgte durch eine Jury aus acht Hörspielexperten.

Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2011
Helmuth W. Mommers für die Gründung der Villa Fantastica in Wien (178 Punkte)
60 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt, 23 Stimmenthaltungen

Hans Joachim Alpers

Hans Joachim Alpers *1943 †2011

Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2011
Hans Joachim Alpers für sein Lebenswerk (postum) (107 Punkte)

Der FANDOM OBSERVER gratuliert allen Preisträgern! Die Preisverleihung findet im Rahmen des Leipziger Elstercons am Samstag, dem 23. Juni, um 16 Uhr statt.

Die vollständigen Ergebnislisten gibt es auf der offiziellen Seite des Kurd-Laßwitz-Preises.

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Über muellermanfred

Manfred schreibt seit 1989 für den Fandom Observer und hat das Heft von 1992 an ein paar Jahre lang als alleiniger Chefredakteur betreut. Kümmert sich heute vor allem um den FO im Internet. Beruf: Grafiker. Fährt gern Rad.
Abgelegt unter Awards und getaggt mit , , , , , , , . Setz ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hier hast Du nichts zu melden …