Tagesarchive: 8. Juli 2012

Zum Tod von Raymond Douglas Bradbury, genannt Ray

Fahrenheit 451Die Alten verlassen uns. Schon das ist ­erschreckend. Noch erschreckender ist der Gedanke daran, wie lange sie uns schon begleitet haben. Dass wir ihre ­Werke in jungen Jahren begeistert entdeckten, mit denen sie uns neue Welten eröffneten und in denen wir noch immer aber nach vielen Jahren mit weniger ­jugendlicher Begeisterung und abgestumpft von ubiquitärer medialer ­Berauschung schwelgen.

Nun hat es Ray Bradbury erwischt. Als mich die Nachricht von seinem Tod erreichte war die erste Reaktion eine ungehörige: „Oh, er lebte noch!“. Ray Bradbury wurde 91 Jahre alt. Immer wieder fielen mir seine Romane, ob es die bekannten Science Fiction Romane oder die eher poetischen, romantischen Mainstream-Novels waren, in die Hand. Er hat mich eine lange Zeit begleitet. Und wird es auch zukünftig. Lies weiter!

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Ray Bradbury – eine Legende

Am Dienstag, den 5. Juni 2012, vermeldete dpa den Tod des Science Fiction ­Autors Ray Bradbury. Der Verlag ­Harper Collins bestätigte, dass Ray Bradbury in Los ­Angeles im Alter von 91 Jahren verstarb. Sein Enkel, Danny Karpetian, teilte der Website io9 dazu mit:

„Wenn ich etwas dazu sagen kann, dann wäre es, wie sehr ich ihn liebe und vermisse. Er beeinflusste so viele Künstler, Schriftsteller, Lehrer und auch Wissenschaftler. Doch sein Vermächtnis lebt in den vielen Büchern, Filmen, Fernseh- und Theateraufführungen fort. Aber viel wich­tiger ist mir, dass er im Gedächtnis und dem Herzen seiner Leser verbleibt.“

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Abschied von Ray Bradbury

Viele von uns kennen die Werke von Ray Bradbury wahrscheinlich aus ihrer Schulzeit, und obwohl ich selbst „Fahrenheit 451“ im Unterricht lesen „musste“, war es für mich eine Einstiegsdroge in ein ganz spezielles Subgenre der Science Fiction-Literatur. Mit Ray Bradbury verliert die Welt der Leser und Autoren auch einen sehr produktiven Schriftsteller. Neben seinen bereits genannten, bekanntesten Werken, stammen über 500 Kurzgeschichten, Gedichte, ­Romane, Theaterstücke und Drehbücher seiner Feder. Seine Idealvorstellung schriftstellerischer Produktivität setzte er bei 1.000 geschriebenen Worten pro Tag an. Nicht zuletzt dieser Disziplin und der Qualität seiner Werke wegen hat Ray Bradbury bis heute den Ruf zu verdanken, einer der ersten Schriftsteller gewesen zu sein, die den oft belächelten Genres Science-Fiction und Phantastik ernsthafte Anerkennung in der Literaturszene verschaffen konnten. Lies weiter!

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