Monatsarchive: Dezember 2012

Jack McDevitt – Firebird

Mit FIREBIRD legt der US-amerikanische Autor Jack McDevitt bereits den sechsten Band um den Antiquitätenhändler Alex Benedict und um seine Pilotin Chase Kolpath vor. Alex Benedict ist selbstverständlich ein Antiquitätenhändler der Zukunft. Die Artefakte, mit denen er handelt, stammen aus der Historie der Menschheit, die mit dem Aufbruch zu den Sternen begann und mittlerweile mehrere tausend Jahre umfasst. Dabei erstaunt es, wie sehr die wirtschaft­lichen und gesellschaftlichen Verhältnisse denen der Realwelt ähneln. Auch die Technik mutet an, als würde FIREBIRD (und die vorangegangenen Romane) nur wenige hundert Jahre in der Zukunft spielen, zumindest verglichen mit anderen einschlägigen SF-Romanen und -Serien. Diese unprätentiöse Darstellung ist zwar auch für das übrige Werk des Autors typisch, mutet in diesem Fall aber etwas widersprüchlich an, auch wenn man sie mit dem Tempo der technischen Entwicklung in der Realwelt vergleicht. Lies weiter!

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„Vier Stunden bis zum Weltuntergang“

Freitag, der 21. Dezember 2012 ist ein be­son­deres Datum und wie einige glauben, unsere letzte Gelegenheit für ein wirklich großes Event. Deswegen haben wir uns ganz spontan zu einem Science Fiction Special der Extraklasse entschieden. Würdig ­eines Weltunterganges würde ich behaupten. Lies weiter!

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Peter Straub – Okkult

Mit OKKULT liegt nach SCHATTENSTIMMEN (Heyne Paperback 56508, 2006, Nachdruck als Heyne TB 72181, 2008), also nach sechs Jahren, wieder ein Roman des US-amerikanischen Horror-Autors Peter Straub vor.

Straub ist durch eine Reihe von heraus­ragenden Romanen im deutschen Sprachraum bekannt geworden, so durch WENN DU WÜSSTEST (u. a. als dtv TB 20786, 2005), GEISTERSTUNDE (u. a. als Heyne TB 72004, 2005), DER HAUCH DES DRACHEN (u. a. als Heyne TB 123902, 2003), KOKO (u. a. als Heyne-TB 48348, 2007), MYSTERY (u. a. als Heyne-TB 8603, 1997), MISTER X. (u. a. als Heyne TB 16003 , 2000) u. a. m., die vor allem durch ihre eindringliche, bedrohliche Atmosphäre zu überzeugen wussten. Mit seinen letzten zwei vor OKKULT erschienenen Romanen, HAUS DER BLINDEN FENSTER (Heyne Paperback 43000, 2004, Nachdruck als Heyne TB 43306, 2008) und SCHATTENSTIMMEN, enttäuschte der Autor aber stark: Mit den Plots plagiierte sich der Autor selbst, und die Romane waren deutlich dünner als bislang gewohnt, so dass Straub seine Vorzüge nicht zum Einsatz bringen konnte oder wollte. Lies weiter!

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Filmkritik: DreDD

1995 war es Actionlegende Sylvester Stallone, der in die Rolle des »Richters« Judge Dredd schlüpfte und an den Kinokassen baden ging. Der Film spielte gerade einmal etwas mehr als die Produktionskosten ein. Kein Wunder also, dass es fast zwanzig Jahre gedauert hat, bis man der 1977 erstmals erschienenen Comicserie »Judge Dredd« eine neue Chance auf der großen Leinwand gab. Lies weiter!

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Filmkritik: Possession

Im Vorfeld sogar mit dem Klassiker »Der ­Exorzist« verglichen, musste ich bezüglich dieses Streifens im Kino eine herbe Enttäuschung erleben. Im Mittelpunkt der überaus zähen Handlung steht die junge Em, die auf einem Flohmarkt eine geheimnisvolle Box ersteht. Diese lässt sich zunächst nicht öffnen, doch als Em des Nachts ein Flüstern vernimmt, das aus dem Innern des Kästchens zu kommen scheint, schafft sie es doch, und findet einen Zahn, eine tote Motte und einen Ring, den sie sich über den Finger streift. Lies weiter!

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David Wenzel u. Charles Dixon – Der Hobbit

Nun, da Peter Jackson auch mit „Der Hobbit“ die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe verfilmt, ist J. R. R. Tolkiens Erstlingswerk voll im aller Munde. Der Carlsen Verlag nutzt dies um eine Neuausgabe des Comics aus den Jahren 1989/90 neu aufzulegen. Ich musste doch sehr grinsen, als ich folgenden Text meiner Rezension zur Erstausgabe dieses -Comics von 20 Jahren gelesen hatte:

„Es ist erstaunlich, dass fast jeder, der den Herrn der Ringe gelesen hat, die Vorgeschichte dazu, Der kleine Hobbit, nicht kennt. Vielleicht liegt es daran, dass dieses Werk als Kinderbuch gedacht ist und sich so mancher Erwachsene als zu alt sieht, um sich damit zu befassen.“ Lies weiter!

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50 Jahre Horch und Guck

So entstand SETI. Die Abkürzung steht für den Begriff „Search for Extraterrestrial Intelligence“ (oder auf deutsch: Suche nach außerirdischer Intelligenz). Das heißt nicht mehr und nicht weniger als die Suche nach außerirdischen Zivilisationen – so es sie denn gibt. 50 Jahre Suche sind ein Grund für den Fandom Observer mal nachzuhaken, was denn dabei herauskam.

Seit den sechziger Jahren wurden verschiedene wissenschaftliche Suchprogramme gestartet, die zumeist den Radiobereich bzw. das elektromagnetische Spektrum unserer Milchstraße nach möglichen Zeichen und Signalen technischer Zivilisationen im All abhörten. Lies weiter!

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James Bond bei Rahenbrock

Der Tag, an dem 007 ins Cinestar nach Osnabrück kam Freitag, 26.10.2012: Post vom Autohaus Ford Rahenbrock. Hm, ob das ein Angebot für den Wintercheck ist? Oder – herrjeh, gar eine Rechnung? Mitnichten! Es ist Post vom Geschäftsführer Ubbo Latajka. … Lies weiter!

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Filmkritik: Skyfall

Daniel Craig zum Dritten. Vier Jahre nach »Ein Quantum Trost« begibt sich der durch seine Rolle als Superagent James Bond weltweit bekannt gewordene britische Schauspieler zum dritten Mal in den Einsatz. Diesmal zieht er gegen Raoul Silva (gespielt von Javier Bardem) zu Felde, einen ehe­maligen MI6-Agenten, der sich an seiner früheren Chefin rächen will. Dabei geht es in Istanbul, Shanghai, Macao, London und den schottischen Highlands wie immer actionreich zur Sache. Lies weiter!

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Als Halbling unterwegs in die Buchhandlungen – Interview mit Prisca Burrows

Klaus N. Frick: Unter dem Titel »Der Fluch der Halblinge« ist dein aktueller Roman in die Buchhandlungen gekommen – pünktlich zur Buchmesse und zum Start des »Hobbit«-Filmes. Das Buch sieht stark aus. Bist du stolz darauf?
Uschi Zietsch-Jambor: Und ob! Mit der Gestaltung hat der Verlag sich sehr viel Mühe gegeben. Klappenbroschur, Goldprägung und der Umschlag innen auch noch bedruckt. Da bleiben keine Wünsche offen, das Buch ist einfach wunderschön. Toll finde ich es, dass die Karte in den Umschlag gesetzt wurde, weil man so nicht lange blättern muss, sondern schnell nachschauen kann, wo wir uns gerade befinden. Den Text auf der Rückseite und den Teaser auf der ersten Umschlagklappe finde ich auch sehr gelungen. Ich finde, das macht neugierig. Und passt zum Inhalt. Lies weiter!

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