Archiv des Autors: anno

Tragende Grundidee, formal schwach: »Visionen« von Philip Schwarz

Philip Schwarz – »Visionen«„Ich werde einen uralten Menschheitstraum wahr machen!“. Davon ist Raja Souresh fest überzeugt. Der charismatische Souresh lebt im 25. Jahrhundert. Die Menschheit ist in den Weltraum vorgestoßen und hat viele Planeten bereits von ihres gleichen bevölkert vorgefunden. Wie es dazu kam, bleibt im Verborgenen. Jedenfalls ist in den letzten Jahrhunderten unter der Führung der Erde eine menschliche Zivilisation entstanden, die sich immer weiter ausbreitet. Allerdings hängt sie noch den moralischen Werten des 21. Jahrhunderts an. Die Menschheit hat sich als Ganzes nicht weiterentwickelt, sondern ihre Gesellschaft ist weiterhin auf dem kapitalistischen System ihrer Vorfahren aufgebaut. Wobei die Erde und ihre Bevölkerung im Zentrum steht und die neu entdeckten, technologisch angepassten Planeten lediglich eine untergeordnete Rolle im Machtgefüge spielen. Es verwundert einen deshalb nicht, wenn das Heer der Unzufriedenen nach und nach größer wird und viele Planeten nach einer größeren Unabhängigkeit streben. Lies weiter!

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Ungewöhnlich tief: Greg F. Gifune – „Die Einsamkeit des Todbringers“

Der Romantitel beschreibt das Leben von Dignon Malloy sehr genau. Er führt ein sehr einsames Dasein, in dem es neben seinem Kater nur noch seinen Bruder William gibt. Lies weiter!

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Verschlungen: „Gauklersommer“
von Joe Lansdale

Der Roman beginnt mit der Rückkehr des Pulitzer-Nominierten Cason Sattler in seine verschlafene Heimatstadt Camp Rapture. Traumatisiert von seinem Einsatz als Soldat im Irak und nach einer Affäre mit der Ehefrau seines Chefs und deren Tochter, kehrt er aus Houston nach Ost-Texas zurück. Lies weiter!

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Auf hohem Niveau:
Maruseks „Wir waren außer uns vor Glück“

Die zentrale Geschichte beginnt mit einer überaus freudigen Mitteilung für die Eheleute Samson Harger und Eleanor Starke. Sie wurden auserwählt, eines der ganz wenigen Kinder großzuziehen und somit Eltern zu werden. Nicht, dass sie dies Erlebnis nicht schon kennengelernt haben. … Lies weiter!

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Durchschnitt: Harald Giersches „Prototypen …“

Die vorliegende Sammlung ist die umfangreichste Veröffentlichung aus der Kurzgeschichtenbandreihe fantastic episodes und trägt die Nr. 5. Unter den 14 Autoren finden sich viele bekannte Namen wieder, was eine entsprechende Erwartungshaltung beim Leser auslösen dürfte. Lies weiter!

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Lupenreiner SF-Roman –
„Perlamith“ von Dieter W. Schmitt

Im Perlamith-System wurden drei Planeten von den Menschen kolonisiert. Seitdem die außer­irdischen Yasemi den Menschen den Weg in den Weltraum eröffnet haben, kolonisieren diese nach und nach die Sonnensys­teme ihrer näheren kosmischen Umgebung. Da sie keinen Überlichtantrieb besitzen, schreitet die Ausbreitung der Menschheit nur langsam voran und die einzelnen Systeme sind durchweg autark. Verbunden sind sie mit einer Art von Ferntransmitterstraße, die immerhin den Austausch von Menschen ermöglicht. Lies weiter!

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Resteverwertung: „Die Saat“ von Hogan/del Toro

Wäre del Toro nicht der Ideengeber bzw. Resteverwerter seiner „Blade“-Verfilmungen gewesen, dann hätte der Heyne-Verlag diesen Roman sicherlich nicht als Hardcover herausgebracht ggf. nicht einmal als Taschenbuch. Lies weiter!

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Ideenfeuerwerk: „Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes“

Uwe Post gelingt es, seine abgedrehte Handlung über den gesamten Roman stringent fortzuführen und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit voranzubringen. Zwar entpuppt sich die Auflösung des ganzen dann als recht profan, aber bis dahin hat der Leser einen überaus humorvoll verfassten SF-Roman gelesen. Lies weiter!

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Glatte Enttäuschung: Birminghams „Das Verlorene Land“

Die Handlung des vorliegenden Romans beginnt einige Jahre nach „Der Effekt“, den ersten Roman der „Without Warning“-Trilogie. Die Vereinigten Staaten von Amerika existieren nur noch rudimentär. Lies weiter!

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Lesenswerter Auftakt: „Kaiserkrieger – Die Ankunft“

In der auf mittlerweile sechs Romanen ausgebauten Alternativweltgeschichte wird der kleine kaiserliche Kreuzer SAARBRÜCKEN vom Vorabend des Ersten Weltkriegs in das Jahr 378 versetzt. In dieser Zeit wurde das oströmische Reich durch den Ansturm der Goten bedrängt, während sich der weströmische Teil mit einer Vielzahl von germanischen Stämmen herumschlagen musste. Beide Reiche haben ihren Zenit überschritten und die Geschichte lehrt, dass ihre Zeit langsam aber sicher ablaufen wird. Lies weiter!

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