Archiv des Autors: ingrid

Abschied von Ray Bradbury

Viele von uns kennen die Werke von Ray Bradbury wahrscheinlich aus ihrer Schulzeit, und obwohl ich selbst „Fahrenheit 451“ im Unterricht lesen „musste“, war es für mich eine Einstiegsdroge in ein ganz spezielles Subgenre der Science Fiction-Literatur. Mit Ray Bradbury verliert die Welt der Leser und Autoren auch einen sehr produktiven Schriftsteller. Neben seinen bereits genannten, bekanntesten Werken, stammen über 500 Kurzgeschichten, Gedichte, ­Romane, Theaterstücke und Drehbücher seiner Feder. Seine Idealvorstellung schriftstellerischer Produktivität setzte er bei 1.000 geschriebenen Worten pro Tag an. Nicht zuletzt dieser Disziplin und der Qualität seiner Werke wegen hat Ray Bradbury bis heute den Ruf zu verdanken, einer der ersten Schriftsteller gewesen zu sein, die den oft belächelten Genres Science-Fiction und Phantastik ernsthafte Anerkennung in der Literaturszene verschaffen konnten. Lies weiter!

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ImagiNation – Zwischen Genie und Wahnsinn

ImagiNationDer Rollenspielentwickler James ,Grim‘ Desborough sucht über die Fundraising-Plattform indiegogo.com Sponsoren für sein neues System mit dem klingenden Namen „ImagiNation“. Obwohl die Informationen zum Spiel selbst noch relativ mager sind, bemerkt man bei einem näheren Blick darauf, dass „ImagiNation“ eine durchaus interessante Idee zugrunde liegt.
In der Sektion „Intro“ zum Spiel gibt James Desborough an, selbst unter Depressionen zu leiden. Allerdings ohne dabei pathetisch zu werden oder Selbstmitleid anklingen zu lassen. Viel mehr scheint er gerade diese Depression als kreativen Treibstoff zu sehen, der die Idee zu diesem speziellen Spielsystem erst möglich gemacht hat. Außerdem möchte der Autor von „ImagiNation“ das Spiel gratis zugänglich machen, um auch anderen, die vielleicht mit ähnlichen Problemen kämpfen, einen neuen Zugang zum ernsten Thema der Depression zu ermöglichen. Lies weiter!

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Ingrid Pointecker:
Multifunktions-Autorin-Studentin-Arbeitsbiene

Ingrid Pointecker wurde 1986 in einem ihrer Meinung nach zu idyllischen Teil Österreichs geboren. Nach einer recht unspektakulären Kindheit entdeckte sie schließlich im Alter von zehn Jahren ihre Liebe zum geschriebenen Wort und begann damit, erste Kurzgeschichten zu schreiben. Rollenspiele wie „Dungeons&Dragons“ und „Vampire: The Masquerade“ pflasterten ihren Weg, der sie im Zuge ihres Studiums schließlich nach Wien führte. Lies weiter!

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Fear of the »Vier«? Oder Angst vor Veränderung?

W20 Rollenspiel ist ein Hobby, das quer durch viele Altersstufen betrieben wird. Manche Spieler betreiben diesen gemütlichen Zeitvertreib Jahre oder sogar jahrzehntelang. Wie beinahe immer, wenn Menschen ein Hobby liebgewonnen haben, schleichen sich Gewohnheiten ein, die schwer zu ändern sind. Deswegen hier einige Gedanken dazu, warum man manchmal freiwillig auf Neuerungen in puncto Rollenspiel verzichtet.

An beinahe jedem Sonntag in den letzten fünf Jahren traf sich eine Handvoll Menschen verschiedenster Herkunft und Vorgeschichte in einem kleinen, abgedunkelten Raum und diskutierte unter anderem eines ihrer mannigfaltigen Probleme.
Bevorzugt im Sitzkreis werden bis heute gemütliche Abende verlebt und auch Themen besprochen, die einen gemeinsamen Nerv treffen.

„Hallo! Mein Name ist Ingrid und ich spiele gerne Rollenspiele.“ Lies weiter!

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