Archiv des Autors: peter

Humanistische Grundhaltung:
Iain Banks – »Krieg der Seelen«

Iain Banks - „Krieg der Seelen“ Der 1954 in Schottland geborene Banks ergänzt seine Future History einer galaxisweiten Meta-Zivilisation um ein eigentlich naheliegendes Detail: In einem Kontinuum, in dem es möglich ist, das Bewusstsein zu digitalisieren und in beliebige Körper zu verpflanzen, ließe sich auch das von den diversen Religionen beschworene ewige Leben nach dem Tode organisieren – im Guten (sprich: Himmel) wie im Schlechten: Höllen! Lies weiter!

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Wenig Licht, mehr Schatten: Nova 18

NOVA 18 Alle Jahre wieder erscheint eine neue „nova“-Ausgabe. Ja, war denn nicht zuletzt noch von zwei Ausgaben per anno die Rede gewesen? Immerhin bleibt der Preis der Einzelausgabe erfreulich stabil. Hatte „nova“ nach einer ganzen Reihe schwächerer Ausgaben zuletzt wieder zu alter Form zurückgefunden, mischen sich nun wieder wenig Licht und mehr Schatten. Lies weiter!

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Spaß! Spaß! Spaß! – Hal Duncan, »Signum«

Hal Duncan - „Signum“ Wieder verlangt der 1971 in Schottland geborene Hal Duncan seinem Publikum ein hohes Maß an Konzentration und Durchhaltewillen ab. Denn immer noch wütet im Multiversum ein erbittert geführter Krieg, während einzelne Mächtige in den Falten des Vellum ihre privaten Herzogtümer errichtet haben. Aber eine verschworene Gruppe umherziehender Gaukler benutzt die Aufführung einer Harlekinade zu weit aufrührerischen Zwecken. Lies weiter!

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Handwerklich akzeptabel:
„Der Wilde Planet“ von John Scalzi

Hauptfigur den Romans ist Jack Holloway, der im Auftrag der Auftrag der mächtigen Zarathustra Corporation auf dem Planeten Zara XXIII nach Bodenschätzen sucht. Der Fund einer ergiebigen Ader mit wertvollen Sonnensteinen macht den trickreichen Prospektor gleich auf den ersten Seiten des Buchs zum Milliardär. Lies weiter!

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Grandiose Spannung: „Das Schiff“ von Greg Bear

„Das Schiff“ ist insgesamt ein handwerklich ausgesprochen gelungener Roman, der lange Zeit von einer grandiosen Spannung leben kann und davon, dass er seine Geheimnisse ausgesprochen zögerlich preisgibt. Lies weiter!

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Bestenfalls mittelprächtig:
„Engelssturz“ von Timothy Zahn

„Engelssturz“ ist in keinem werbewirksamen Media-SF-Universum angesiedelt, der Roman gehört nicht einmal zu irgendeinem Zyklus. Stilistisch haben wir es mit einer Space Opera zu tun, die den Klassikern des Golden Age verpflichtet zu sein scheint. Lies weiter!

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Unerwartet schwach:
Alastair Reynolds’ „Unendliche Stadt“

Dies ist ein Roman, wie ich ihn von einem bewährten, erfahrenen Autoren wie Reynolds nicht erwartet hätte. Lies weiter!

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Ambitioniert gescheitert: Stephen Baxter – „Die letzte Arche“

Man sagt dem Briten Stephen Baxter nicht völlig grundlos einen Hang zu gigantischen Entwürfen nach, in vorliegenden Fall lässt er gleich den gesamten Planeten Erde absaufen; nun ja, streng genommen ereignete sich das grausige Geschehen weitgehend schon in „Die große Flut“, welches für das Verständnis des vorliegenden Romans jedoch einigermaßen entbehrlich ist. Lies weiter!

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Cordwainer Smith – „Was aus den Menschen wurde“

Cordwainer Smith war das sorgsam gehütete Pseudonym des Politikwissenschaftlers, militärischen und politischen Beraters Paul Linebarger (1913-1966). In den 50er und 60er Jahren veröffentlichte dieser Mann eine Reihe kürzerer und längerer Erzählungen um die „Instrumentalität der Menschheit“, eine Kaste mächtiger Männer … Lies weiter!

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Ungemein packend – Paolo Bacigalupi, „Biokrieg“

Paolo Bacigalupi hatte erst einige hoch gelobte Kurzgeschichten veröffentlicht, als er mit „Biokrieg“ ein Romandebüt vorlegte, das nicht nur bei den wichtigsten Genre-Awards abräumte (Nebula Award 2009, Hugo Award 2010, Locus Award 2010 in der Kategorie Best First Novel), das Time Magazin wählte den Roman in seine Top Ten der besten Romane des Jahres. Lies weiter!

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