Archiv des Autors: ritter

Guter Stil, oberflächlich:
Kirsten Spott – »Merlins Erben«

Kerstin Spott – „Merlins Erben“Ein Zitat aus „Harry Potter“ zur Einführung, ein Weltenwechsel auf den ersten vier, fünf Seiten – man befindet sich mitten in etwas, das man Neudeutsch wohl „Urban Fantasy“ nennen müsste. Die Handlung findet anfangs im Hier und Jetzt statt, wie man auf den ersten Seiten erfährt: „Ein Zauberlehrling und ein kleiner Halbling lockten gerade Millionen Menschen in die Kinos(…).“ (S. 17 f.). Danach kommt es dann immer wieder zu Reisen in die Anderswelten.

Bald kommt man in einen keltisch-nordischen „Mythen-Mix“, in dem Merlins Erbe (nicht umsonst ist „Merlins Erben“ der Titel des Buches) und nordische Figuren (wie „Wolf Fenris“ [S. 26] oder Thor) ineinander fließen. Bei Wolf Fenris ist Spott noch ein guter Name eingefallen, bei Frau Deinsty fragte ich mich beim Lesen immer, ob sie nicht „Destiny“ (Schicksal) heißen sollte. Wer weiß? Lies weiter!

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Verbockt: Inklings-Jahrbuch 28

Inklings-Jahrbuch 28 Dieser Band zur Inklings-Tagung 2010 steht unter dem Motto „Die produktive Rezeption der Inklings im 21. Jahrhundert“. Das hätte ein schönes Thema werden können, aber leider war es in den Fingern der Inklings. Das wichtigste vorab: Sie haben es verbockt. Lies weiter!

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NEO-Autor Hermann Ritter: „Mit ,Weltraum-Blyton‘ könnte ich umgehen“

Wie fühlt man sich, wenn man einen PERRY RHODAN NEO schreiben darf? Eigentlich ganz gut. Aber dann doch nicht viel anders als bei einem PERRY RHODAN ACTION oder irgendeinem anderen Werk. Man schreibt, man schreibt, man schreibt, füllt die leeren Seiten mit Figuren, Szenen und Ideen und auf einmal wird aus den Einzelsteinen ein Mosaik. Man hat eine Geschichte zusammen, die man erzählen darf. Lies weiter!

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Zuviele Wenns und Abers:
Myriel Balzer – „Live Action Role Playing“

Ich hätte zumindest eine solide Spiel-Kulturgeschichte anhand der Linie Konfliktsimulationsspiele – Rollenspiele – LARP erwartet, dazu einen historischen Überblick über die letzten 20 Jahre des Rollenspiels. Aber davon finden sich nur Ansätze. Lies weiter!

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Galaktische Migranten
„Captain Enfick, Temponaut“

Captain Enfick, Temponaut“ ist in zehn Jahren eine fannische Randnotiz; das Spektrum des Romans ist zu eng, Hahns Humor zu Szene-typisch, seine Anspielungen sind zu zeitnah, um über Jahrzehnte zu tragen. Lies weiter!

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Zauberin Eve wildert im Fantasy-Milieu

Mir graust. Ich werde keinen meiner wehrlosen Rezensenten damit „beglücken“. Keinen. Weil ich sie alle ganz nett finde … Lies weiter!

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Bratz! „Eobal“ von Dirk van den Boom

Ein Krimi in einer Science-Fiction-Umgebung, die aber nicht so hochgezüchtet ist, dass sie Verbrechen und Aufklärung unverständlich macht. Es geht um Motive, um (oft sehr human geschilderte) Außerirdische, um Emotionen und politisch waghalsige Manöver. Lies weiter!

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Jost Hermand – „Der alte Traum vom neuen Reich“

Der Germanenkult kommt zum Zuge, Irre wie Herman Wirth werden gestreift und Atlantis bearbeitet. Wenn mein Wort auch so schön Stilett sein könnte wie seins! Ein eigenes Unterkapitel behandelt „Imperiale Ordens- und Gralsvorstellungen“ und die Seiten überschrieben mit „Science-fiction-Romane [sic!] im Dienst der deutschen »Weltmission«“ sollte man auf Cons auf Ziegenhaut geschrieben an die Wände hängen. Lies weiter!

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45 Jahre Follow: Warme Küche morgens um zwei

FOLLOW wird 45 Jahre alt. Wer jetzt einen Daten-Fakten-Rückblick erwartet, wird enttäuscht sein. Ich war bei der FOLLOW-Gründung nicht dabei, weil meine Mutter den Kinderwagen nicht nach Wien schieben wollte. Lies weiter!

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Charles Platt (Hrsg.) – „Gestalter der Zukunft“

Ein Überblick, eingefroren in der Zeit wie eine Fliege im Bernstein. Lies weiter!

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