FANDOM OBSERVER 293

FANDOM OBSERVER 293 ist erschienen!

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Gast-Chefredakteur Antje Brand präsentiert auf 16 violetten Seiten die folgenden Themen:

  • Alles Gute, Doctor:
    50 Jahre Zeitreisen mit dem Doctor und der Tardis
  • Silbernes Jubiläum:
    25o SF-Treffs München
  • Kino satt:Bettina Petrik war für uns im Kino

Und das erwartet euch außerdem:

Buchrezensionen, ein Führer über die Buchmesse in Frankfurt und der Fanzine-Kurier

Das FO-Team wünscht viel Spaß beim Lesen! Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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THOR – THE DARK KINGDOM

Heiteres Charakterdrama auf flacher Basis

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Marvels Phase 2, die Fortsetzung des höchst erfolgreichen Marvel Cinematic Universe mit dem letztjährigen Höhepunkt Marvel’s The Avengers, ist in vollem Gange. Nach dem Erfolg von Iron Man 3 Mitte des Jahres 2013 bekommt mit Thor – The Dark Kingdom ein weiterer der Avengers seinen Solo-Auftritt in einer Fortsetzung. Genau wie die dritte Einzelgeschichte rund um Tony Stark hat auch die Fortsetzung von Thor (2011) wenig Bezug zu einem Gesamtbild, das letztendlich in The Avengers: Age Of Ultron im Jahr 2015 münden soll. Als Einzelteil im Blockbuster-Puzzle unterhält Thor – The Dark Kingdom jedoch vorzüglich. Alan Taylor setzt in schönster Fantasy-Manier – kleine Stolpersteine inbegriffen – das außergewöhnliche Projekt einer zusammenhängenden Superhelden-Reihe fort, die mehr auf Charakterisierung, Emotion und Humor als auf Effekte setzt.

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IM GESPRÄCH MIT NIKI LAUDA UND CHRIS HEMSWORTH

Köln, 28.09.2013: Freude bei der Crew über eine gelungene Präsentation

Köln, 28.09.2013: Freude bei der Crew über eine gelungene Präsentation

Am 28.09.2013 kamen die Produzenten und Hauptdarsteller von Rush – Alles für den Sieg für eine ausführliche Premierenfeier samt Bühnenpräsentation nach Köln. Dank der gewohnt tadellos professionellen, engagierten Betreuung durch Veranstalter und Presseagentur war es den vielen Journalisten problemlos möglich, unzählige Impressionen vom Roten Teppich für die Fans einzufangen.

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RUSH – ALLES FÜR DEN SIEG

Von echter und geputschter Rennstall-Dramatik

 

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Mit Rush – Alles für den Sieg verfilmt Ron Howard die vermutlich schlimmste und ereignisreichste Zeit im Leben von Formel-1-Legende Niki Lauda. Was auf den ersten Blick wie eine trockene Biographie für Sportfans klingen mag, entpuppt sich als mitreißender Spielfilm, der trotz einiger übertrieben dargestellter Ereignisse auf genug wahren Fakten basiert, um ohne Längen zu unterhalten.
Schon zu Filmbeginn erfahren wir in Form einer Einleitung von Niki Lauda persönlich, dass die thematisierte Rivalität zwischen seinem schärfsten Konkurrenten der damaligen Zeit, James Hunt (Chris Hemsworth) und ihm, in den Medien übertrieben dargestellt wurde. Und doch ist es das Verhältnis dieser beiden Formel-1-Legenden zusammen mit Laudas schlimmstem Unfall, für welche der österreichische Spitzenathlet bis heute bekannt ist. Genügend Stoff für einen großen Hollywood-Film also.

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Fandom Observer 292

FANDOM OBSERVER 292 ist erschienen!

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Chefredakteur Günther Freunek präsentiert auf 18 Seiten die folgenden Themen:

  • Herzlichen Glückwunsch:
    30 Jahre SF-Club Baden-Württemberg
  • Hin und Her:
    Serien-Hickhack bei Vox
  • Dschiheads:
    Wolfgang Jeschkes neuer Roman
  • Kino satt:Bettina Petrik war für uns im Kino

Und das erwartet euch außerdem:

Buchrezensionen, ein Führer über die Buchmesse in Frankfurt und der Fanzine-Kurier

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Die Dinos sind wieder im Kino

Nach 20 Jahren kommen die Dinos wieder ins Kino. Steven Spielberg folgt dem Beispiel seiner Kollegen George Lucas und James Cameron und bringt JURASSIC PARC  erneut in die Lichtspielhäuser.

1993 setzte Steven Spielberg mit JURASSIC PARC neue Maßstäbe bei der Verwendung von CGI-Figuren in Filmen. 2013  springt Spielberg auf den 3D-Zug auf, indem er seinen Klassiker restauriert und auf 3D aufgepimpt erneut in die Kinos bringt.

Als Appetitanreger gibt es einige Trailer, in denen man sich bekannte Szenen aus dem Film in HD anschauen kann. Viel Spaß dabei!

JURASSIC PARC 3D ist seit dem 5. September in den deutschen Kinos.



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Fandom Observer 291

FANDOM OBSERVER 291 ist erschienen!

Chefredakteur Martin Kempf präsentiert auf 18 Seiten die folgenden Themen:

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  • 50 Jahre Dr. Who:
    Olaf Brill stellt den neuen Doctor vor.
  • Widdiwiddi:
    Buck Rogers fliegt seit 1979 durchs Weltall
  • Alienjagd:
    Bettina Petrik über PACIFIC RIM
  • Unterhaltsame Geschichtsfälschung:
    Andreas Nordiek zu LEVIATHAN von Oliver Henkel

Und das erwartet euch außerdem:
Buchrezensionen, Kinokritiken, und der Fanzine-Kurier

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Fandom Observer 290

FANDOM OBSERVER 290 ist erschienen.

Chefredakteur Olaf Funke präsentiert auf 12 Seiten die folgenden Themen:

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  • Der Herr des blauen Palais: Olaf Brill gratuliert Rainer Erler zum 80. Geburtstag
  • Heyho!: Der Lone Ranger kommt ins Kino
  • Noch ein Pfadfinder: Superman fliegt wieder
  • Untote Horden: Die Zombies gegen Brad Pitt

Und das erwartet euch außerdem:
Kinorezensionen, Unternehmensnachrichten und Buchrezensionen.

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PS: Problem ist beseitigt, viel Spaß beim Download und Lesen!

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WOLVERINE – Weg des Kriegers

Überladener Action-Krach in fernöstlicher Stille

wolverineposterfoto3Nachdem X-Men – Der letzte Widerstand (2006) und X-Men Origins: Wolverine (2009) im Fandom auf wenig Gegenliebe gestoßen sind, wagt diesmal James Mangold einen weiteren Versuch, an den Erfolg der ersten X-Men-Filme anzuknüpfen. Mit dem vielleicht populärsten X-Men-Charakter Logan (Hugh Jackman) als Protagonisten kann man dabei nicht allzu viel falsch machen, um zumindest die Produktionskosten einzuspielen.

Die Divergenzen der bisherigen Filmteile und sich widersprechende Aussagen von aktuellen Mitwirkenden machen es schwer, die Reihe als ganzen Kanon zu sehen. Trotzdem lässt sich guten Gewissens feststellen, dass Mangold zumindest versucht, einige fragwürdige Charakterentwicklungen zu glätten und an vorhergehende Zeitlinien anzuknüpfen. Obwohl 20th Century Fox sich einmal mehr klar alle Freiheiten einer Adaption bezüglich der Comic-Hintergründe herausnimmt, fühlt sich Wolverine – Weg des Kriegers im Gesamten nach einem Schritt in die richtige Richtung an.

Ein überraschend großer Teil des Films behandelt Logans Versuch, den Tod der Liebe seines Lebens Jean Grey zu verarbeiten, ohne dass mehr als nötig auf die Ereignisse in Der letzte Widerstand eingegangen wird. Das Traumelement bietet für den Protagonisten ungewöhnliche Mystik in einem ansonsten geerdeten Handlungsbogen.

Die Haupthandlung dreht sich um Logans Reise in das moderne Japan, um sich von seinem alten Freund Yashida (Haruhiko Yamanouchi) zu verabschieden, der im Sterben liegt. Aus seinem vorherigen Exil abgeholt wird er von Yashidas Ziehenkelin Yukio (Rila Fukushima). Diese mausert sich im Laufe des Films in ihrer unkonventionellen, Anime-angehauchten Darstellung zu einer sehr sympathischen Kampfgefährtin, welche dem etwas wettergegerbten Jackman oftmals sogar die Show stiehlt.

Yashidas leibliche Enkelin Mariko (Tao Okamoto) wird nach dem Ableben ihres Großvaters Alleinerbin seines Unternehmensvermögens und damit zur Zielscheibe tödlicher Attentate, sodass Logan sie als Schützling aufnimmt.

Die obligatorische Romantik zwischen den beiden Hauptcharakteren ist an dieser Stelle fast vernachlässigbar. Weder diese Entwicklung ist ausreichend ausgearbeitet, noch Marikos Beziehung zu ihrer Jugendliebe Harada (Will Yun Lee), dessen Film-Adaption als Krieger mit Pfeil und Bogen wie eine erzwungene Version des erfolgreich etablierten Hawkeye im Avengers-Franchise wirkt.

Der Handlungsfokus insgesamt bewegt sich hier deutlich von der Mutantenflut der letzten Filme weg und fokussiert sich mehr auf Logans Versuch, sich in der normalen Welt zurechtzufinden. Dieser Geist der Problematik von fehlender Toleranz geht dem Film eventuell ab. Es baut sich zwar eine durchaus spannende Geschichte um Logans und Marikos Flucht auf, jedoch muss man sich fragen, ob diese wirklich in einem millionenschweren Werk hätte verarbeitet werden müssen.

Einen übernatürlichen Ausgleich, wenn auch leider nicht positiv auf die Charakterfülle einwirkend, schafft die Mutantin Viper (Svetlana Khodchenkova), deren körpereigene Gifte bemerkenswert mächtig erscheinen. So zeichnet sie nicht nur dafür verantwortlich, dass Logan über einen großen Teil des Films seine Heilkräfte abhandenkommen sondern verknüpft diese anscheinend auf mysteriöse Art und Weise mit seinem Adamantium-Skelett. Anders lässt sich die wirre Entwicklung im Endkampf nicht erklären. Auch wenn in einem Fantasy-Film die Grundsätze der Physik schon mal zu vernachlässigen sind, so stellt sich eine Fiktion doch authentischer dar, wenn sie zumindest ihren eigenen Gesetzen folgt. Was mit Logans Körper in The Wolverine geschieht, entzieht sich selbst dem Verständnis der Autorin dieses Artikels als jahrelanger X-Men-Filmfan.

Es ist zugegebenermaßen etwas schwer, zwischen den vielen explosiven Zweikämpfen jedem einzelnen Charakterdetail zu folgen. Die Verpackung der Geschichte lässt sich nicht groß bemängeln, verschleiert aber die Schwächen nicht ganz. Während der Soundtrack nicht auch nur mit einer Note im Gedächtnis bleibt, reiht sich die Optik tadellos in den aktuellen Hollywood-3D-Standard ein. Ob man diese begrüßt oder nicht, zumindest sind die Effekte in The Wolverine nicht ganz so anstrengend wie in anderen Blockbustern in diesem Jahr. Die hektischen Sprünge zwischen den einzelnen Action-Schauplätzen jedoch machen es schwer, die einzelnen Fäden im Kopf zusammenzuführen. Vor allem mit Haradas völliger Inkonsequenz kann man als Zuseher am Ende wenig anfangen.

Wenn man über diese Mankos hinwegsehen kann, schafft es die exotische asiatische Atmosphäre weit weg von der üblichen Superheldenfülle an US-amerikanischen Schauplätzen, eine solide Geschichte zu erzählen. Weniger von Mutationen gezeichnet als von anderen beeindruckenden Fähigkeiten, von Entschlossenheit und mindestens soviel Geistesgestörtheit fügen sich die meisten Figuren gut in ein Universum ein, das immer schon mit seiner tiefgründigen Charakterisierung gepunktet hat.

Mit vielen emotionalen Momenten und optisch beeindruckend geht The Wolverine vielleicht nicht als Meisterwerk der Reihe in die Archive ein, als ordentlicher Blockbuster wird er aber nicht nur Franchise-Fans gefallen.

Bettina Petrik
USA, 2013
Regie: James Mangold
Darsteller/innen: Hugh Jackman, Tao Okamoto, Rila Fukushima
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TAFFE MÄDELS

Mutige Frauenkomödie versext den Kinosommer

USA, 2013
Regie: Paul Feig
Darsteller/innen: Sandra Bullock, Melissa McCarthy, Demián Bichir
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Bei der Premiere in London am 13.06.2013: (von links nach rechts) Jessica Chaffin, Sandra Bullock, Paul Feig und Jamie Denbo
© 2013 Twentieth Century Fox

Zwischen millionenschweren Fantasy-Action und Schauspieler-zentrierten Remakes geht Taffe Mädels sicher als Außenseiter in das alljährliche Rennen um den Sommer-Blockbuster des Jahres. Gerade als solcher jedoch entpuppt sich die außergewöhnliche Action-Komödie mit ganz viel Herz jedoch schon beim ersten Hinsehen als unerwartete Konkurrenz.
In höchstem Maße amüsant, kurzweilig und von vorn bis hinten politisch unkorrekt braucht dieser Film nicht einmal die erfrischende Botschaft hervorzuheben, die Melissa McCarthy mit ihrem Charakter des plumpen, lauten und höchst kompetenten Großstadt-Cops Shannon Mullins vermittelt. Nicht nur Sandra Bullocks Charakter Sarah Ashburn sondern eventuell auch die zwar talentierte aber in ihrem Comeback noch etwas steif wirkende Schauspielerin können sich von dieser bemerkenswerten Darstellung eine ganze Scheibe abschneiden.

Obwohl beide Teile des ungewöhnlichen Polizisten-Duos ihre Schwächen zeigen, als sie gemeinsam versuchen, ein Drogenkartell auszuschalten, werden nicht ein einziges Mal im ganzen Film Mullins’ etwas füllige Körperproportionen thematisiert. Welche sie auch kein bisschen daran hindern, ihren Gegnern in den Hintern zu treten. Mit einer Figur, die in völliger Selbstverständlichkeit sowohl sexuell als auch in ihrem sozialen Umfeld überlegen ist, zeigt Hollywood an dieser Stelle bemerkenswerten Mut- in Form einer Botschaft, die gerade in Zeiten von Photosphop-Wahnsinn und Anorexia-Tragödien wichtiger denn je zuvor ist: Das Aussehen zählt nicht.

Es zählt sogar so wenig, dass diese eine von vielen ansprechenden Charaktereigenschaften nicht einmal herausstechen muss. Der Film unterhält mit seinen schlagfertigen Dialogen und der liebevollen Charakterisierung. Der Zeichnung von Ashburn auf ihrem Weg fort vom kranken Ehrgeiz zu mehr Integrität, und von Mullins auf ihrer Suche nach mehr Menschlichkeit in einem Umfeld einer kriminellen Familie und ständiger Anfeindung. Die Geschichte muss nicht einmal übertrieben realistisch sein, um den Zuschauer mit auf eine Reise von sekündlichen Lachern, Kopfschütteln und sogar einem zu Tränen rührenden Moment am Ende zu nehmen.
Alles richtig gemacht, meint die Autorin dieses Artikels begeistert!

Bettina Petrik
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