Tag-Archive: Horror

Peter Straub – Okkult

Mit OKKULT liegt nach SCHATTENSTIMMEN (Heyne Paperback 56508, 2006, Nachdruck als Heyne TB 72181, 2008), also nach sechs Jahren, wieder ein Roman des US-amerikanischen Horror-Autors Peter Straub vor.

Straub ist durch eine Reihe von heraus­ragenden Romanen im deutschen Sprachraum bekannt geworden, so durch WENN DU WÜSSTEST (u. a. als dtv TB 20786, 2005), GEISTERSTUNDE (u. a. als Heyne TB 72004, 2005), DER HAUCH DES DRACHEN (u. a. als Heyne TB 123902, 2003), KOKO (u. a. als Heyne-TB 48348, 2007), MYSTERY (u. a. als Heyne-TB 8603, 1997), MISTER X. (u. a. als Heyne TB 16003 , 2000) u. a. m., die vor allem durch ihre eindringliche, bedrohliche Atmosphäre zu überzeugen wussten. Mit seinen letzten zwei vor OKKULT erschienenen Romanen, HAUS DER BLINDEN FENSTER (Heyne Paperback 43000, 2004, Nachdruck als Heyne TB 43306, 2008) und SCHATTENSTIMMEN, enttäuschte der Autor aber stark: Mit den Plots plagiierte sich der Autor selbst, und die Romane waren deutlich dünner als bislang gewohnt, so dass Straub seine Vorzüge nicht zum Einsatz bringen konnte oder wollte. Lies weiter!

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Die Welt der Phantastik – bequem auf der Couch

Screenshot phantastik-couch.deAch, ein Portal zum Thema Phantastik. Noch eines? Wozu das denn? Wer braucht das überhaupt? Gute Frage. ­Vielleicht gelingt hier ja eine Antwort. ­Unterziehen wir die Webseite einer genaueren Betrachtung, so finden wir von den Machern folgende Begründung:

Über die Phantastik-Couch
Sie kennen schon die Krimi-Couch, die ­Histo-Couch und die Kinderbuch-Couch? Dann sollten Sie es sich auch hier bei uns, auf der Phantastik-Couch, schnell gemütlich machen können. Nur geht’s statt um Krimis bzw. um Kinderbücher eben um in jeder Hinsicht phantastische Literatur: Fantasy, Science-Fiction, Horror und Mystery. Lies weiter!

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»American Horror Story« – Zwölf kleine Kinofilme

„American Horror Story“ - PosterDiese Serie stand schon länger auf meiner Liste, weil ich viel Gutes von ihr gehört und gelesen hatte, musste jedoch zugunsten anderer Produktionen immer wieder zurückstecken. In Deutschland lief »American Horror Story« bislang nur auf dem Pay-TV-Sender FOX, ein Veröffentlichungstermin für die DVD-Box wurde noch gar nicht bekannt gegeben – in England erscheinen alle zwölf Episoden immerhin im Oktober auf DVD und Blu-ray (FSK 18).
Für Freunde des gehobenen Grusels ist die Serie allemal einen Blick wert. Sie erzählt die Geschichte der Familie Harmon, die aus Ben, seiner Frau Vivien und deren minderjähriger Tochter Violet besteht. Das Ehepaar zieht von Boston, wo Ben als Psychiater arbeitet, nach Los Angeles, um die nach einer Affäre Bens mit der jungen Hayden kriselnde Ehe zu retten. Violet ist davon alles andere als begeistert. Schon kurz nach dem Einzug in das neue Haus, kommt es zu ersten, noch vergleichsweise harmlosen Vorfällen, die sich nach und nach zu einer verstörenden Ereigniskette ausweiten. Dabei spielen die Vergangenheit des Hauses, eine merkwürdige Nachbarin mit ihrer behinderten Tochter, eine ehemalige Haushälterin und ein psychotischer junger Mann, den Ben behandelt, maßgebliche Rollen. Lies weiter!

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Deutscher Phantastik-Preis 2012 – auf zur Hauptrunde!

Der Deutsche Phantastik-Preis geht in die nächste Runde. Aus der Liste der online gesammelten Vorschläge wurde nun eine Nominierungsliste zusammengestellt, über die in der heute gestarteten Hauptrunde abgestimmt werden kann. Euer liebstes Schmierblatt, der FANDOM OBSERVER, hat es in die shortlist der Kategorie „Bestes Sekundärwerk“ geschafft, direkt neben das SF-Jahr aus dem Heyne-Verlag. Allein daran kann man ja schon erkennen, wie ernst man die Veranstaltung nehmen sollte. Wer es sich partout nicht verkneifen kann und für uns stimmt, stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, wie wenig man eigentlich von der Materie verstehen kann. Lies weiter!

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Super Pulp 2 – das Fachblatt für Pulp-Thriller, Horror & Science Fiction

Super Pulp 2Pulp – ein Genre, dass mich seit meiner Jugend anspricht. Was zum einen recht lange her ist und zum anderen mir damals gar nicht bewusst war, da ich damals den Begriff Pulp noch nicht kannte. Aber gefallen hat es mir doch.
Später erfuhr ich dann von all den Dingen, die mir entgangen waren. „Weird Tales“ und wie sie alle hießen. Und nun gibt es einen Nachfolger. Der Verlags-Slogan lautet „Wir fordern: Schmutz und Schund für alle und beleben das gute alte Schundheft wieder“ – und er machte Lust, es mir einmal anzusehen.

Super Pulp 2 ist ein recht dünnes Heft, mit 38 Seiten unter dem Kaliber der normalen Heftromane. Aber der Inhalt gefiel mir durchaus. Das Heft enthält 3 kurze Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben, sowie einer redaktionellen Beilage, die in der Mitte eingeheftet wurde. Lies weiter!

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Kompletter Reinfall: »Chernobyl Diaries«

„Chernobyl Diaries“ PosterSie sind jung, sie sind Amerikaner, und sie heißen Chris, Natalie, Amanda und Paul. Als sogenannte Backpacker (Rucksacktouristen) sind sie auf Europareise. In Kiew (Ukraine) lernen sie die Norwegerin Zoe und den Australier Michael kennen. Gemeinsam nimmt die Gruppe an einer Extrem-Tour in die verlassene Stadt Pripyat teil, jener Siedlung im Schatten des Kernkraftwerks Tschernobyl, in der bis 1986 die Arbeiter der Anlage und deren Familien lebten. Organisiert wird der eigentlich illegale Abenteuertrip von Fremdenführer Uri, der die jungen Leute in einem altersschwachen Kleinbus über verschlungene Pfade ans Ziel fährt. Nach einer kurzen Besichtigung kommt es, wie es in einem Horrorstreifen zwangsläufig kommen muss: Der Motor des Busses springt nicht mehr an, und die Nacht bricht herein … Lies weiter!

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Leichte Muse, bedenkenlos: »Dark Shadows«

„Dark Shadows“In den USA besitzt die Horror-Soap Opera »Dark Shadows, die von 1966-71 mit mehr als 1200 Episoden im Fernsehen lief, längst Kult-Status. Der aktuelle Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle, ist nicht das erste Revival der Story um die Familiengeschichte der Collins, die von reichlich Vampiren, Werwölfen, Geistern und Hexen dominiert wird. Das von Tim Burton (»Alice im Wunderland«, »Sweeney Todd«) inszenierte Werk konzentriert sich (wie später auch die Serie) auf den rund 200 Jahre alten Vampir Barnabas Collins (Depp), der Ende des 18. Jahrhunderts von der Hexe Angelique Bouchard lebendig begraben wird. Als ihn Bauarbeiter im Jahr 1972 aus seinem Gefängnis befreien, kehrt er zu seiner inzwischen verarmten Familie zurück und nimmt den Kampf gegen seine Erzfeindin auf. Lies weiter!

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Marburgcon 2012: Familientreffen mit Zombies, Bestattern und Einhörnern

Der MarburgCon ist einer der kleineren Cons der Phantastik-Szene. Sehr klein und sehr familiär. Das Wort „Familientreffen“ hat an diesem Tag mindestens jeder zweite Besucher in den Mund genommen. Und doch hat der Con dieses Mal gleich mit mehreren Rekordzahlen aufzuwarten: „Wir hatten 85 Besucher“, strahlte Thomas Vaterrodt, einer der Organisatoren am Abend, nach dem Ende des offiziellen Programms. „Das war viel mehr als letztes Jahr.“ Auch die Ausstellerzahl ist gestiegen: 19 Verlage, Autoren und andere Phantastik-Schaffende fanden diesmal den Weg ins Bürgerhaus Niederweimar bei Marburg, im Vorjahr waren es nur elf. Lies weiter!

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Minutenlang erstarrte Miene –
»Die Frau in Schwarz«

„Frau in Schwarz“ - Poster »Die Frau in Schwarz« einen Horrorfilm zu nennen, wäre angesichts der Altersfreigabe und der somit naturgemäß sehr zahmen Inszenierung übertrieben. Gruselfilm trifft es da schon eher. Radcliffe spielt den Anwalt Arthur Kipps, der Anfang des 20. Jahrhunderts von seinem Büro beauftragt wird, in das abgelegene Küstendorf Crythin Gifford zu reisen und dort den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow zu regeln. Die Dorfbewohner begegnen ihm von Beginn an feindselig und legen ihm eine möglichst sofortige Rückreise nach London ans Herz. Kipps lässt sich jedoch nicht einschüchtern und bleibt. Bei der Durchsicht von Papieren der Verstorbenen in deren Anwesen, erscheint ihm mehrfach eine geheimnisvolle Frau in Schwarz – und das Unheil nimmt seinen Lauf. Lies weiter!

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Hautenger schwarzer Lederdress:
»Underworld: Awakening«

„Underworld: Awakening“ - PosterOkay, lassen wir Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress mal beiseite. Für so manchen (männlichen) Kinobesucher reichte die ja schon aus, um sich die ersten beiden Teile der Underworld-Saga gleich mehrfach anzuschauen. Ich nehme mich selbst da gar nicht aus. Nach dem eher müden »Underworld: Aufstand der Lykaner«, einem Prequel aus dem Jahr 2009, in dem es gar keine Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress gab, war die Saga für mich persönlich ohnehin an ihrem Ende angekommen. Doch »Underworld: Awakening« ist wieder eine waschechte Fortsetzung und spielt zwölf Jahre nach dem zweiten Teil. Außerdem – der geneigte Leser mag es ahnen – ist auch Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress wieder mit dabei. Lies weiter!

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