Tag-Archive: Kino

Fandom Observer 285

FANDOM OBSERVER 285 ist erschienen.  Chefredakteur Florian Breitsameter präsentiert auf 12 Seiten die folgenden Themen: Titelgeschichte: Dort.Con 2013 – Wir haben kurz vor dem Con Arno Behrend noch zum Interview gebeten! Eine neue deutsche Science-Fiction-Reihe: Wir stellen vor – D9E – Die … Lies weiter!

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Einen Blick riskieren: “The Raven”

Der große Meister des literarischen Schreckens starb dereinst unter eher ungewöhnlichen Umständen. Edgar Allen Poe wurde anno 1849 in ein Hospital geschafft, nachdem er, in sich zusammen gesunken, auf offener Straße gefunden wurde. Wenige Tage später starb er ohne jedoch … Lies weiter!

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Patriotisches Wortgeklingel –
»The Dark Knight Rises«

Fast drei Stunden lang saß ich in Kino 6 des Cineplex Leverkusen und fragte mich immer wieder, wann das angeblich so furiose Finale der Batman-Trilogie von Christopher Nolan denn nun endlich losgehen würde. Statt dessen bekam ich einen bis zum halbgaren Ende zwar nicht unbedingt langweiligen, aber in Teilen doch deutlich zu langen Film präsentiert, der mit Pathos überladen war und seinem Anspruch permanent hinterher hechelte.

»The Dark Knight«, also Teil 2 der Nolanschen Batman-Saga, war filmisch wie handlungstechnisch ein Meisterwerk und ein Beweis dafür, dass Comicverwurstungen im Kino durchaus Tiefe und Stil vermitteln können, dass sie eben nicht nur computertechnisch zu Effektgewittern aufgepeppte Blockbuster mit Einspielgarantie in dreistelliger Millionenhöhe sein müssen. »The Dark Knight Rises« ist dagegen ein durchschnittlicher, mit unzähligen Nebenhandlungen künstlich in die Länge gezogener Marvel-Film, wie es auch viel zu viele der anderen Superhelden-Streifen waren. Lies weiter!

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Kompletter Reinfall: »Chernobyl Diaries«

„Chernobyl Diaries“ PosterSie sind jung, sie sind Amerikaner, und sie heißen Chris, Natalie, Amanda und Paul. Als sogenannte Backpacker (Rucksacktouristen) sind sie auf Europareise. In Kiew (Ukraine) lernen sie die Norwegerin Zoe und den Australier Michael kennen. Gemeinsam nimmt die Gruppe an einer Extrem-Tour in die verlassene Stadt Pripyat teil, jener Siedlung im Schatten des Kernkraftwerks Tschernobyl, in der bis 1986 die Arbeiter der Anlage und deren Familien lebten. Organisiert wird der eigentlich illegale Abenteuertrip von Fremdenführer Uri, der die jungen Leute in einem altersschwachen Kleinbus über verschlungene Pfade ans Ziel fährt. Nach einer kurzen Besichtigung kommt es, wie es in einem Horrorstreifen zwangsläufig kommen muss: Der Motor des Busses springt nicht mehr an, und die Nacht bricht herein … Lies weiter!

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Au weia! – »Battleship«

„Battleship“ - Poster ItalienAu weia! Das dachte ich im Kino wohl zum ersten Mal nach einer knappen Stunde, als mir klar wurde, dass es nicht besser, sondern eher noch schlechter werden würde. Um es vorauszuschicken: Ich habe bis zum bitteren Ende durchgehalten und mir die komplette, gut zweistündige Dröhnung dieses Werbefilms für die US Navy gegeben. Nach »World Invasion: Battle Los Angeles« (siehe FO 264), einem zu lang geratenen Rekrutierungsvideo der US Army, folgt nun also »Battleship«, das Pendant für die amerikanischen Seestreitkräfte. Lies weiter!

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Berechtigte Lobeshymnen – »Chronicle«

„Chronicle“Für vergleichsweise mickrige 15 Mio. US-Dollar gedreht, zeigt dieser Film wieder einmal, dass es weder aufgeblasene Hollywood-Budgets, noch überbezahlte Superstars braucht, um einen grandiosen Science Fiction-Film zu produzieren. Der zu Recht mit Lobeshymnen überschüttete Streifen, der von Regisseur Josh Trank und Drehbuchautor Max Landis realisiert wurde, erzählt die Geschichte der drei Teenager Andrew, Matt und Steve, die im amerikanischen Seattle dieselbe High School besuchen. Nach einer nächtlichen Party findet das Trio zufällig ein mysteriöses Loch im Boden und stößt in einer Höhle auf ein leuchtendes, kristallines Objekt. Am nächsten Tag entdecken die drei jungen Männer, dass sie plötzlich telekinetische Fähigkeiten besitzen. Lies weiter!

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Leichte Muse, bedenkenlos: »Dark Shadows«

„Dark Shadows“In den USA besitzt die Horror-Soap Opera »Dark Shadows, die von 1966-71 mit mehr als 1200 Episoden im Fernsehen lief, längst Kult-Status. Der aktuelle Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle, ist nicht das erste Revival der Story um die Familiengeschichte der Collins, die von reichlich Vampiren, Werwölfen, Geistern und Hexen dominiert wird. Das von Tim Burton (»Alice im Wunderland«, »Sweeney Todd«) inszenierte Werk konzentriert sich (wie später auch die Serie) auf den rund 200 Jahre alten Vampir Barnabas Collins (Depp), der Ende des 18. Jahrhunderts von der Hexe Angelique Bouchard lebendig begraben wird. Als ihn Bauarbeiter im Jahr 1972 aus seinem Gefängnis befreien, kehrt er zu seiner inzwischen verarmten Familie zurück und nimmt den Kampf gegen seine Erzfeindin auf. Lies weiter!

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Trilogie würdig abgeschlossen: »Men in Black 3«

Na bitte, es geht doch! Manchmal – selten, aber immerhin – sind Fortsetzungen fast besser als das Original. Mit dem dritten Teil der »Men in Black«-Filmreihe hat Regisseur Barry Sonnenfeld seine Trilogie um die Geheimorganisation, die sich um die bereits seit Jahrzehnten unerkannt auf der Erde lebenden Außerirdischen kümmert und dafür sorgt, dass Otto-Normalterraner nichts davon mitkriegt, spektakulär und in Würde abgeschlossen! Lies weiter!

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Ideales Kino – »The Hunger Games«

Die Vereinigten Staaten existieren nicht mehr. An ihrer Stelle entstand Panem. Ein politisches Konstrukt, unter dem zwölf Distrikte ausgebeutet werden, damit im machtvollen Capitol der Überfluß verpraßt werden kann. Ein Aufstand der Distrikte, vor mehr als sieben Jahrzehnten, wurde mit aller Gewalt niedergeschlagen, der Distrikt 13 gar ausgelöscht. Ausbeutung und Mangel sind der Machtelite aber nicht genug. Sie fordert einen jährlichen Blutzoll, eine Todeslotterie, die zwölf Mädchen und zwölf Jungen im Alter zwischen 12 und 18 einfordert. Tribut an die Zentralgewalt, die sich mit nicht weniger als dem jährlichen Tod von 23 zufrieden geben will. In einem Ritual ausgewählt, in einer glitzernden Show vorgeführt und schlußendlich zum öffentlichen Töten gezwungen. Lies weiter!

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Platt und einfallslos – »Der Diktator«

Eine Aneinanderreihung harmloser, ja geradezu beleidigend banaler Zoten ohne jeden Biss. Die wenigen Gags, die wirklich zünden, findet man in den ersten zehn Minuten. Danach herrscht erst die große Sprachlosigkeit. Und am Ende ist ob der vorpubertären Sexual- und Fäkalwitze ausgiebiges Fremdschämen angesagt. Selten haben mich 80 Minuten so tief enttäuscht. Lies weiter!

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