Tag-Archive: Kino

Minutenlang erstarrte Miene –
»Die Frau in Schwarz«

„Frau in Schwarz“ - Poster »Die Frau in Schwarz« einen Horrorfilm zu nennen, wäre angesichts der Altersfreigabe und der somit naturgemäß sehr zahmen Inszenierung übertrieben. Gruselfilm trifft es da schon eher. Radcliffe spielt den Anwalt Arthur Kipps, der Anfang des 20. Jahrhunderts von seinem Büro beauftragt wird, in das abgelegene Küstendorf Crythin Gifford zu reisen und dort den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow zu regeln. Die Dorfbewohner begegnen ihm von Beginn an feindselig und legen ihm eine möglichst sofortige Rückreise nach London ans Herz. Kipps lässt sich jedoch nicht einschüchtern und bleibt. Bei der Durchsicht von Papieren der Verstorbenen in deren Anwesen, erscheint ihm mehrfach eine geheimnisvolle Frau in Schwarz – und das Unheil nimmt seinen Lauf. Lies weiter!

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Hautenger schwarzer Lederdress:
»Underworld: Awakening«

„Underworld: Awakening“ - PosterOkay, lassen wir Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress mal beiseite. Für so manchen (männlichen) Kinobesucher reichte die ja schon aus, um sich die ersten beiden Teile der Underworld-Saga gleich mehrfach anzuschauen. Ich nehme mich selbst da gar nicht aus. Nach dem eher müden »Underworld: Aufstand der Lykaner«, einem Prequel aus dem Jahr 2009, in dem es gar keine Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress gab, war die Saga für mich persönlich ohnehin an ihrem Ende angekommen. Doch »Underworld: Awakening« ist wieder eine waschechte Fortsetzung und spielt zwölf Jahre nach dem zweiten Teil. Außerdem – der geneigte Leser mag es ahnen – ist auch Kate Beckinsale im hautengen schwarzen Lederdress wieder mit dabei. Lies weiter!

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Eine Wagenladung Coolness – »The Avengers«

„Avengers“ Es geht – wie kann es bei einer Ansammlung von so vielen Marvel-Charakteren auch anders sein – mal wieder um das Schicksal der Welt. Wer »Captain America« gesehen hat, erinnert sich bestimmt noch an den Tesserakt, ein aus dem Reich Asgard stammendes, würfelförmiges Artefakt, das ungeheure Energiemengen speichert. Nun stellt sich heraus, dass das Objekt unter anderem auch ein interdimensionaler Portalöffner ist, und in dieser Funktion den Chitauri, einer außerirdischen Kriegerrasse, den Weg zur Eroberung der Erde ebnet. Lies weiter!

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»John Carter – Zwischen zwei Welten«
Großer Quatsch – und großartige Unterhaltung

„John Carter“ - Luftschiff

»John Carter« basiert auf den Werken Edgar Rice Burroughs’, einem spätberufenem Autor aus der Zeit der Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Burroughs ist besser bekannt für sein zweites großes Opus, »Tarzan«. Er ist tief in der Kultur der Pulp-Romane verankert, die aus dem viktorianischen Weltbild schöpfen. Bei Tarzan zeigt sich das im verklärten Bild des Kolonialismus, bei den Barsoom-Geschichten (deren Held John Carter ist) treten Grünhäutige Aliens an die Stelle Dunkelhäutiger Menschen, sechsbeinige Monstren nehmen den Platz der Elefanten ein, und der Transit zwischen den Welten geschieht nicht auf dem Dampfschiff, sondern mittels einer nicht näher definierten, magieähnlichen Technologie. Burroughs war kein großer Fan technischer Fiktion, so dass sich John Carter ganz uner­klärt auf dem Roten Planeten wiederfindet. Er wird dort in eine Reihe von Abenteuern verwickelt, an deren Ende er Schlachten schlägt, Welten rettet, eine Prinzessin heiratet, Ruhm und Reichtum erlangt und ganz allgemein das Happy End eines Action-Helden erreicht. Insofern hat der Film nichts Neues zu bieten. Lies weiter!

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Jung, aber oho – Dennis Bruk

Dennis Bruk Eigentlich gibt es über mich nicht allzu viel zu sagen. Seit zwanzig Jahren auf der Welt, seit einem Jahr für den Fandom Observer tätig, hauptsächlich, indem ich mir Filme anschaue, sie auf Ungereimtheiten überprüfe und das Ergebnis dann mitteile. Ich hatte schon immer ein Talent dafür, Kritik zu äußern, daher war ich sehr erfreut, als mein erstes Review abgedruckt und veröffentlicht wurde. Weitere Rezensionen folgten und werden auch in diesem Jahr folgen. Lies weiter!

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Müdes Schauspiel: »Don’t Go In The Woods«

„Don’t go in the woods“
In irgendeiner englischen Review habe ich gelesen, dass Regisseur Vincent D’Onofrio (ja, der Schauspieler aus der Serie »Law & Order: Criminal Intent«) mit seinem Werk ein neues Sub-Genre geschaffen hätte: Glee-Horror (nach der sehr erfolgreichen US-Musical-/Dramaserie »Glee«). Dem mag so sein, doch ich hatte irgendwie das Gefühl, dass die Verantwortlichen nicht so recht wussten, was sie nun eigentlich drehen wollten: Ein Musical mit Horrorelementen oder einen Horrorfilm, in dem gesungen wird.
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Advokat einer Präsenz subjektiv gefärbter Meinung: Robert Musa

Robert Musa Cineast ohne universitäre Weihe. Blockbuster-Kino ist dennoch fernstab der Vorlieben (in der Regel). Stets auf der Suche nach Intelligenz, Talent, Ausstrahlung und (speziell, weiblicher) Schönheit im Film. Seit frühen FO-Ausgaben als Texter mehr oder weniger notorisch tätig. Nach ausgiebiger Allesschreiberei kam die Konzentration auf das Medium Film. Lies weiter!

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Beschissen synchronisierte Musicaleinlagen –
„Die Muppets“

„Muppets“ - Poster Da hab’ ich mich doch an einem verregneten Sonntagmittag hinreissen lassen, mit meiner Tochter in den neuen Muppets-Kinofilm zu gehen. Denn die Muppets-Show fand ich eigentlich immer nett, aber vielleicht sind das doch Jugenderinnerungen, die das auch bleiben sollten. Denn was ich da auf langen hundert Minuten vorgesetzt bekam, rollte mir doch die Fußnägel meiner Hammerzehen derart hoch, daß es selbst meine Stahlkappenschuhe gesprengt hätte! Lies weiter!

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Nichts für Hypochonder: „Contagion“

Contagion »Contagion« ist ganz sicher keine luftige Samstagabendunterhaltung. Die Bedrohung, die er aufzeigt, ist real und kann uns jederzeit treffen. Einen Ausweg bietet er nicht, weil es keinen gibt. Unser Planet ist zum Dorf geworden, und jeder Händedruck, jedes Niesen, jede Berührung kann die globale Katastrophe einleiten. Lies weiter!

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Zeitreise: „The Artist“

Hat ein schwarz-weißer Stummfilm einen Oscar verdient? Warum nicht? Angesichts der Flut an beliebiger Dutzendware, die den Filmfans Jahr für Jahr aufs neue zugemutet wird, ist »The Artist« wohltuend anders, frisch, intensiv. Lies weiter!

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