Tag-Archive: Lesen bildet!

Jost Hermand – „Der alte Traum vom neuen Reich“

Der Germanenkult kommt zum Zuge, Irre wie Herman Wirth werden gestreift und Atlantis bearbeitet. Wenn mein Wort auch so schön Stilett sein könnte wie seins! Ein eigenes Unterkapitel behandelt „Imperiale Ordens- und Gralsvorstellungen“ und die Seiten überschrieben mit „Science-fiction-Romane [sic!] im Dienst der deutschen »Weltmission«“ sollte man auf Cons auf Ziegenhaut geschrieben an die Wände hängen. Lies weiter!

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Charles Platt (Hrsg.) – „Gestalter der Zukunft“

Ein Überblick, eingefroren in der Zeit wie eine Fliege im Bernstein. Lies weiter!

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Cordwainer Smith – „Was aus den Menschen wurde“

Cordwainer Smith war das sorgsam gehütete Pseudonym des Politikwissenschaftlers, militärischen und politischen Beraters Paul Linebarger (1913-1966). In den 50er und 60er Jahren veröffentlichte dieser Mann eine Reihe kürzerer und längerer Erzählungen um die „Instrumentalität der Menschheit“, eine Kaste mächtiger Männer … Lies weiter!

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Erwin S. Strauss – The Complete Guide to 
Science Fiction Conventions

Es gibt wenige Bücher die für so viele Dinge in meinem Leben stehen wie dieses Buch. Einerseits war „Loompanics Unlimited“ ein Anbieter, der aus den USA in den 80er-Jahren die obskursten Bücher per Mailorder schickte. Damals war das noch ungewöhnlich, es war nicht immer klar, wie man das Geld über den Teich bekam, ob die Bücher tatsächlich eintrafen und so weiter. Andererseits war dieses Buch die Grundlage für die Planung des FreuCon 1992, und hätten wir vorher gewusst, dass das eine utopische Schilderung und keine (!) Handlungsanweisung ist, dann hätten wir uns sicher nicht getraut, das so einfach anzugehen. Lies weiter!

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Salman Rushdie – Der Zauberer von Oz

Wenn man Salman Rushdie nur auf „Die satanischen Verse“ reduziert, macht man einen Fehler. In diesem Band zeigt er sich als probater Kenner der Phantastik, gerade „Der Zauberer von Oz“ hat es ihm offensichtlich angetan. Lies weiter!

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Rein A. Zondergeld – Lexikon der phantastischen Literatur

Die drei Seiten über „Was ist phantastische Literatur?“ überspringt man am besten, aber dann beginnt schon der wundervolle „Personenteil“ mit ca. 240 Seiten. Endlich eine Argumentationshilfe gegen die endlosen Schmutz- und Schund-Tiraden, die über einen hinwegbrausten, wenn man „Science Fiction“ oder „Fantasy“ las. Lies weiter!

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