Tag-Archive: Science Fiction

Tragende Grundidee, formal schwach: »Visionen« von Philip Schwarz

Philip Schwarz – »Visionen«„Ich werde einen uralten Menschheitstraum wahr machen!“. Davon ist Raja Souresh fest überzeugt. Der charismatische Souresh lebt im 25. Jahrhundert. Die Menschheit ist in den Weltraum vorgestoßen und hat viele Planeten bereits von ihres gleichen bevölkert vorgefunden. Wie es dazu kam, bleibt im Verborgenen. Jedenfalls ist in den letzten Jahrhunderten unter der Führung der Erde eine menschliche Zivilisation entstanden, die sich immer weiter ausbreitet. Allerdings hängt sie noch den moralischen Werten des 21. Jahrhunderts an. Die Menschheit hat sich als Ganzes nicht weiterentwickelt, sondern ihre Gesellschaft ist weiterhin auf dem kapitalistischen System ihrer Vorfahren aufgebaut. Wobei die Erde und ihre Bevölkerung im Zentrum steht und die neu entdeckten, technologisch angepassten Planeten lediglich eine untergeordnete Rolle im Machtgefüge spielen. Es verwundert einen deshalb nicht, wenn das Heer der Unzufriedenen nach und nach größer wird und viele Planeten nach einer größeren Unabhängigkeit streben. Lies weiter!

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Liebestanz der Brustmuckies – »Die Reise zur geheimnisvollen Insel«

„Die Reise zur geheimnisvollen Insel“Ich schicke voraus, dass ich sicher nicht zum Zielpublikum dieses Films gehöre, aber nachdem mir durch Zufall die Anfang Juli auch in Deutschland erhältliche Blu-ray in die Hände fiel, habe ich es einfach mal gewagt.
Erzählt wird die Geschichte des jungen Sean Anderson, der einen verschlüsselten Notruf seines Großvaters (Michael Caine) empfängt und sich gemeinsam mit seinem Stiefvater Hank (Wrestler Dwayne »The Rock« Johnson) auf den Weg macht, um jene geheimnisvolle Insel zu finden, auf der angeblich die Bücher »Die Schatzinsel« (Robert Louis Stevenson), »Gullivers Reisen« (Jonathan Swift) und »Die geheimnisvolle Insel« (Jules Verne) basieren. Im Quartett mit dem skurrilen Hubschrauberpiloten Gabato und seiner hübschen Tochter Kailani verschlägt es die Truppe tatsächlich auf ein mysteriöses Eiland, das allerdings kurz davor steht, im Meer zu versinken. Und so macht man sich auf die Suche nach der dereinst von Kapitän Nemo versteckten NAUTILUS, der einzigen Möglichkeit, der bevorstehenden Katastrophe zu entkommen. Lies weiter!

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Zum Tod von Raymond Douglas Bradbury, genannt Ray

Fahrenheit 451Die Alten verlassen uns. Schon das ist ­erschreckend. Noch erschreckender ist der Gedanke daran, wie lange sie uns schon begleitet haben. Dass wir ihre ­Werke in jungen Jahren begeistert entdeckten, mit denen sie uns neue Welten eröffneten und in denen wir noch immer aber nach vielen Jahren mit weniger ­jugendlicher Begeisterung und abgestumpft von ubiquitärer medialer ­Berauschung schwelgen.

Nun hat es Ray Bradbury erwischt. Als mich die Nachricht von seinem Tod erreichte war die erste Reaktion eine ungehörige: „Oh, er lebte noch!“. Ray Bradbury wurde 91 Jahre alt. Immer wieder fielen mir seine Romane, ob es die bekannten Science Fiction Romane oder die eher poetischen, romantischen Mainstream-Novels waren, in die Hand. Er hat mich eine lange Zeit begleitet. Und wird es auch zukünftig. Lies weiter!

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Ray Bradbury – eine Legende

Am Dienstag, den 5. Juni 2012, vermeldete dpa den Tod des Science Fiction ­Autors Ray Bradbury. Der Verlag ­Harper Collins bestätigte, dass Ray Bradbury in Los ­Angeles im Alter von 91 Jahren verstarb. Sein Enkel, Danny Karpetian, teilte der Website io9 dazu mit:

„Wenn ich etwas dazu sagen kann, dann wäre es, wie sehr ich ihn liebe und vermisse. Er beeinflusste so viele Künstler, Schriftsteller, Lehrer und auch Wissenschaftler. Doch sein Vermächtnis lebt in den vielen Büchern, Filmen, Fernseh- und Theateraufführungen fort. Aber viel wich­tiger ist mir, dass er im Gedächtnis und dem Herzen seiner Leser verbleibt.“

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Abschied von Ray Bradbury

Viele von uns kennen die Werke von Ray Bradbury wahrscheinlich aus ihrer Schulzeit, und obwohl ich selbst „Fahrenheit 451“ im Unterricht lesen „musste“, war es für mich eine Einstiegsdroge in ein ganz spezielles Subgenre der Science Fiction-Literatur. Mit Ray Bradbury verliert die Welt der Leser und Autoren auch einen sehr produktiven Schriftsteller. Neben seinen bereits genannten, bekanntesten Werken, stammen über 500 Kurzgeschichten, Gedichte, ­Romane, Theaterstücke und Drehbücher seiner Feder. Seine Idealvorstellung schriftstellerischer Produktivität setzte er bei 1.000 geschriebenen Worten pro Tag an. Nicht zuletzt dieser Disziplin und der Qualität seiner Werke wegen hat Ray Bradbury bis heute den Ruf zu verdanken, einer der ersten Schriftsteller gewesen zu sein, die den oft belächelten Genres Science-Fiction und Phantastik ernsthafte Anerkennung in der Literaturszene verschaffen konnten. Lies weiter!

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Nazis weglachen – »Iron Sky«

„Iron Sky“ - PosterDass man, was diesen SF-Film betrifft, geteilter Meinung sein kann, ist nicht schwer nachzuvollziehen. Die einen werden ihn als geschmackloses, albernes und aus jeder eventuellen kritischen Stoßrichtung am Ziel vorbeigedrehtes Marketingprodukt verdammen, die anderen als urkomische, originelle und entlarvende Satire preisen. Und da spielt sicher der nach wie vor verkrampfte Umgang der Deutschen mit ihrer Nazi-Vergangenheit eine Rolle, die Reserviertheit der Masse gegenüber patriotischen Tendenzen und der als respektlos empfundenen Veralberung eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Lies weiter!

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Dick, Fuck, Shit – »The Watch«

Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Alien-Thema noch einen Mainstream-Comedy-Streifen abwerfen würde – die Varianten mit ernstem Unterton sind auf dem Markt mehr oder weniger gut angekommen, „Paul“ und „Men In Black 3“ haben zuletzt im Humorbereich abgeräumt, da muß die Marketing-Diversifizierungsmaschine schnell noch ein Me-Too-Derivat bringen, sonst ist der Markt nicht ausreichend penetriert. Lies weiter!

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»ISAR 2066: Frikassee zum Frühstück« ist da!

Miriam Pharo - „ISAR 2066 2: Frikassee zum Frühstück“ Episode 2 von ISAR 2066 baut auf der ersten Episode „Jimmy der Mops“ auf. Um die komplexe Welt der Isar Auen mit ihren Biosphären zu verstehen, ist es unbedingt notwendig, diese gelesen zu haben. Wie bereits die erste Episode, wurde auch „Frikassee zum Frühstück“ professionell lektoriert. Lies weiter!

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Supersoldat auf der Flucht: »The Prototype«

Neal McDonough spielt selten die wirklich sympathischen Typen. In »The Prototype« jagt er in militärischem Outfit einen Kampfroboter, der sich augenscheinlich auf der Flucht befindet. Joseph Mawle, der als Benjen Stark in »Game Of Thrones« einen kurzen Auftritt hatte, spielt den Wissenschaftler Alex Maxwell. Schon als Student am M.I.T. fiel er auf mit einer Arbeit mit dem Titel »Lazarus«, 15 Jahre später arbeitet er zusammen mit anderen an der Entwicklung eines humanoiden Roboters, nach offizieller Verlautbarung eine neuartige militärische Drohne. Nun ist die Kampfmaschine auf der Flucht und hinterläßt eine Spur von Leichen. Warum aber besucht ein Roboter eine verletzte Frau im Krankenhaus und warum zeigt er Gefühle? Womöglich hat Maxwell in Wahrheit an einem Cyborg-Projekt gearbeitet … Lies weiter!

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Matt Westrup dreht »The Gate« in Spielfilmlänge

Regisseur Matt Westrup und sein Produzent Spencer Friend haben vor einigen Tagen einen Deal mit der New Yorker Produktionsfirma Wayfare Entertainment (u.a. verantwortlich für James Camerons „Sanctum“) abgeschlossen, der es ihnen ermöglichen wird, den Kurzfilm „The Gate“ für die große Leinwand umzusetzen. Dabei soll Westrup selbst Regie führen können, Friend wird die Produktionsverantwortung mit einigen der Board-Mitglieder von Wayfare teilen. Lies weiter!

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